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Segen für das neue DLRG-Boot: die Pfarrer Regine Weller und Gregor Bartkowski.

Neue Unterkunft in Wartenberg

Ein Zentrum für die Helfer

Alle unter einem Dach:DLRG, Johanniter und Flüchtlingshilfe haben ihre neue gemeinsame Unterkunft bei einer Dankesfeier vorgestellt. Zudem wurde das neue Boot der Lebensretter geweiht.

Wartenberg – Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Wartenberg wird im kommenden Jahr 50, das Geburtstagsgeschenk gab es bereits: Zusammen mit den Johannitern und der Flüchtlingshilfe haben die Wasserretter bei einem großen Fest bei bestem Wetter ihre neue Unterkunft vorgestellt und das neue Boot geweiht.

Die Segnung nahm Pfarrer Gregor Bartkowski vor. Die evangelische Pfarrerin Regine Weller ging auf die Geschichte von Petrus ein, der über das Wasser gehen sollte, aber verzagend unterging, um von Jesus gerettet zu werden. Damit war sie natürlich bei der DLRG. Vizelandrat Jakob Schwimmer lobte nicht nur den Markt Wartenberg, sondern auch die Gemeinde Langenpreising, wo konkret geholfen werde. Das war auch das Thema von Vizebürgermeister Peter Schickinger, der seiner Freude Ausdruck verlieh, dass der Markt mit den früheren Hallen eines Fuhrunternehmens hier habe helfen können. Er sprach zudem von einem „ortsnahen Rettungszentrum“. Die Johanniter betreiben bekanntlich auch die Rettungswache im Nachbarort Langenpreising. Grund genug für Bürgermeister Peter Deimel, an der Dankesfeier teilzunehmen.

30 Ehrenamtliche kümmern sich um 100 Flüchtlinge, und alle haben jetzt einen Büro- und einen Gemeinschaftsraum, wie Flüchtlingshilfe-Vorsitzende Carla Marx erwähnte. Die Redner hielten sich zurück, was ihre Ansprachen anging, denn es wartete ein Buffet mit Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

Die Johanniter waren mit Ulrich Joachim Müller vertreten, der nicht nur dem Markt dankte, sondern auch daran erinnerte, dass die Johanniter das Café Glückszeit in der Klinik Wartenberg betreiben. Jürgen Hartmann, Vorsitzender der DLRG Wartenberg, hielt die Hauptrede und begann mit den ersten Infos darüber, dass das Haus Wartenberg mit dem Verein „Croma“ die dem Markt gehörenden Räume verlassen würde. Es habe eine Besichtigung mit den übrigen Interessierten gegeben, und man habe schnell festgestellt, dass die Chemie stimme. Hartmann: „Bei der gemeinsamen Nutzung der Fahrzeughalle sowie der Büro- und Schulungsräume können wir zeigen, dass ein kollegiales Miteinander unter den verschiedenen Hilfsorganisationen, die letztlich nicht nur die gleichen Ziele und Absichten haben, nicht nur möglich, sondern zielführend ist.“ Tatsächlich hatte Hartmann schon in der Hauptversammlung von vielen Synergieeffekten gesprochen, die durch die gemeinsame Unterbringung möglich seien.

Aber auch am See selbst ist massiv investiert worden: Der neue Rettungssteg sei sehr gut gelungen und wird „Jahrzehnte halten“, so Hartmann, der dem Kreis und dem Markt auch für die neue Badeinsel dankte. Weil das Boot auch einen erheblichen Wert darstelle, habe die DLRG mit Hilfe der Firma Pröbst auch die Einbruchsicherheit deutlich erhöht. Klaus Kuhn

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