Schlagerstar tot: Jeder kennt seinen größten Hit

Schlagerstar tot: Jeder kennt seinen größten Hit
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Der neue Vorstand (v. l.): Hilde Kopp, Johanna Ranft, Annemarie Furtner, Christa Knallinger, Herlinde Weber, Marlene Eschbaumer, Marille Kronseder, Resi Scharl und Elisabeth Klug. Nicht auf dem Bild ist Helga Zehetmeier.

Neuer Vorstand in der Katholischen Frauengemeinschaft Wartenberg

Neues Führungsteam

Wartenberg – Einen Wechsel in der Führung brachte die Jahreshauptversammlung der katholischen Frauengemeinschaft Wartenberg. Im engeren Vorstand hatte sich lediglich Johanna Ranft erneut zur Wahl gestellt. Ihr zur Seite stehen künftig Elisabeth Klug, Marille Kronseder und Helga Zehetmaier.

Als Beisitzerinnen engagieren sich Marlene Eschbaumer, Annemarie Furtner, Christina Knallinger, Hilde Kopp, Resi Scharl und Herlinde Weber. Kassenprüferinnen sind künftig Maria Bachmaier und Agnes Gruber. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Luise Ranft, Petra Hackl, Jutta Paulini, Maria Bachmaier, Maria Schmied wurden mit Beifall und Blumen verabschiedet.

Schriftführerin Hackl zählte vielseitige Veranstaltungen vom Frühlingsgesteck-Kurs über Vorträge, die Faschings- und Muttertagsfeier bis hin zum Ausflug zum Kloster Mallersdorf und vieles mehr auf. Auch erinnerte Hackl an den Tod der langjährigen Vorsitzenden Rita Pilz im Mai und sagte ihr noch einmal ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für ihr Engagement.

Der Erlös des Kräuterbuschenbindens im August ging an die Indienhilfe Schritt für Schritt für Flutopfer im südindischen Kerala. Diesem Thema gehörte der zweite Teil der Versammlung. Die Gründer des Vereins, Ida und Josef Gassner, berichteten von den schrecklichen Folgen der Jahrhundertflut. Mit Bildern und ergreifenden Worten veranschaulichte Ida Gassner den Besuchern die Situation, als Mitte August der gewaltigste Monsun der vergangenen 100 Jahre mit voller Gewalt auch die von Schritt für Schritt erbauten und unterhaltenen Schulen mit über 3000 Schülern traf.

5100 Menschen flüchteten aus ihren Slum-Hütten in die oberen Stockwerke der Schule. Was sie nass am Leib trugen, war ihr ganzer Besitz. Es fehlte an Essen, sauberem Wasser und funktionierenden Sanitäranlagen. Alle Telefonleitungen waren tot.

Schließlich lösten die Fischer, die zahlreiche Menschen aus den Fluten gerettet hatten, das Versorgungsproblem. Sie verhandelten mit Schiffskapitänen auf dem Meer. Die Seeleute setzten sich dann über Funk mit Banken in Verbindung, um Gelder des Vereins freizubekommen. So erhielt jeder Gerettete schließlich mindestens eine Mahlzeit am Tag. Mit dem Geld konnten täglich 200 Kilo Reis und 100 Kilo Gemüse zubereitet werden.

„Damals“, so Ida Gassner, „stand die Zukunft der Schulen und das Weiterbestehen von Schritt für Schritt tatsächlich auf dem Spiel“. Doch dank der großen Hilfsbereitschaft von Paten und Spendern konnte auch diese Krise überwunden werden.

Allerdings braucht Schritt für Schritt dringend weitere Spenden für Reparaturen in den überschwemmten Schulen. Die Kinder, die mit ihren Eltern in einem weiter entfernten staatlichen Camp leben, müssen jetzt mit dem Bus zur Schule gebracht werden. Auch diese Kosten übernimmt Schritt für Schritt. Zudem sind Schüler und teilweise auch kleinere Geschwister auch an den normalerweise schulfreien Samstagen in der Schule zu verköstigen.

Spendenkonto:

von Schritt für Schritt: IBAN DE57 4306 0967 8236 2178 00 bei der GLS-Bank München. Spendenquittungen gehen bei Angabe des Absenders ohne Aufforderung am Jahresende zu.  

fka

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