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Vier Stockwerke und ein Flachdach wird der Erweiterungsbau (vorne, r.). haben. Er wird künftig auch den ersten Eindruck von der Klinik prägen, wenn Besucher vom Parkplatz an der Badstraße (r.) heraufgehen. Der Altbau-Flügel (hinten) bleibt stehen. Über seine künftige Nutzung wird noch entschieden. Im Vordergrund sieht man auf dem Architektenmodell das kleinere „Haus Irmgard“, in dem ebenfalls Patienten untergebracht sind. 

Neues Bettenhaus

Erste Bauarbeiten an der Klinik

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Die Klinik Wartenberg erweitert sein Angebot. Bis 2020 sollen rund 50 neue Betten in der Akut-Geriatrie geschaffen werden. Die Vorarbeiten für die Errichtung des 20 Millionen Euro teuren Bettenhauses haben am Montag begonnen.

Wartenberg– Die ersten Arbeiten für den Erweiterungsbau der Klinik Wartenberg haben am Montag begonnen. Zunächst geht es um die Straßenführung. Der Weg vom Parkplatz hinauf wird etwas nach Westen verschoben, um Platz für den vierstöckigen Kubus mit 48 Zimmern zu schaffen. Die eigentlichen Bauarbeiten an dem 20-Millionen-Euro-Projekt sollen nach einer Pressemitteilung der Klinik im Frühjahr beginnen. Der Freistaat Bayern fördert die Erweiterung mit rund 7,3 Millionen Euro.

Die offizielle Baugenehmigung durch das Landratsamt steht noch aus. Für die Straßenverlegung habe die Kreisbehörde aber bereits Grünes Licht gegeben, erklärt von Stechow. Die ersten Arbeiten dafür sollen bis Weihnachten abgeschlossen sein. Anfang 2018 sind das Auftragen der obersten Asphaltschicht, das Herrichten der Randbereiche sowie die Umverlegung der Leitungen geplant. Eine Spezialfirma wird auch einige Bäume verpflanzen. Andere Bäume wurden auf dem waldigen Klinikgelände bereits Ende Oktober gefällt.

Die Klinik ist nach eigenen Angaben die größte Einrichtung für stationäre geriatrische Rehabilitation in Bayern und die einzige Palliativstation im Landkreis. Mit dem Anbau weitet das Krankenhaus sein Angebot in der Akutgeriatrie aus. 55 der gut 200 Betten seien dann in diesem Bereich, berichtet Geschäftsführer Constantin von Stechow auf Nachfrage.

Ab der für 2020 geplanten Fertigstellung des neuen Trakts werde auch mehr Personal benötigt. Aktuell hat die Klinik nach den Worten des Geschäftsführers 350 Mitarbeiter. Dann könnten es 40 mehr werden.

Mit dem neuen Bettenhaus sind auch die Errichtung einer Heizzentrale mit Hackschnitzelanlage und die Erweiterung des Küchenbereichs geplant. Der Osttrakt, also historisch der erste Teil der Klinik, bleibt laut von Stechow stehen. Derzeit werde über die spätere Verwendung der nicht mehr zeitgemäßen Räume nachgedacht.

von Timo Aichele

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