Schneeweißer Hingucker: Der Excalibur Phaeton von Michael Heim aus Wartenberg war einer der größten Hingucker beim Oldtimertreffen im Rahmen des Volksfestes.
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Schneeweißer Hingucker: Der Excalibur Phaeton von Michael Heim aus Wartenberg war einer der größten Hingucker beim Oldtimertreffen im Rahmen des Volksfestes.
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Oldtimertreffen am Volksfest Wartenberg

Für den Excalibur extra nach Spanien

Der Wartenberger Volksfestplatz war am gestrigen Sonntag Schauplatz des 14. Wartenberger Oldtimer-Treffens. Knapp 190 Fahrzeugliebhaber waren der Einladung der hiesigen Feuerwehr gefolgt und präsentierten ihre Raritäten.

Wartenberg– Freunde edlen Blechs sind am Wochenende im Landkreis voll auf ihre Kosten gekommen. Nach der Veranstaltung in Thal (wir berichteten) sind die Fahrzeugliebhaber am Sonntag nach Wartenberg gepilgert, um beim 14. traditionellen Oldtimertreffen eine große Auswahl an Ausstellungsstücken zu bewundern. Das Spektakel, das mittlerweile Kultstatus erreicht hat, ließ Sammlerherzen höher schlagen. Die Auswahl der Schätze reichte von Motorrädern und Autos bis hin zu Feuerwehrfahrzeugen und Bulldogs.

Es ist kurz nach Mittag, als sich der 170. Teilnehmer zum Treffen anmeldet. Ein paar Stunden später steht fest: Die Abteilung Historische Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Wartenberg registrierte heuer knapp 190 Anmeldungen. Der Verein selbst ist mit seinem 80 Jahre alten Löschfahrzeug LF 12 des Herstellers Magirus Hansa-Loyd vertreten. Das ursprünglich grün lackierte Fahrzeug, das 1937 im Auftrag der Stadt Erding gebaut und dort bis 1956 im Einsatz war, wurde später der Gemeinde als Schenkung überlassen. Außerdem war es das erste unabhängige Gefährt, das der Wehr Tag und Nacht zur Verfügung gestanden und insgesamt 10 400 Reichsmark gekostet hat.

Die Organisatoren sahen darin die Gelegenheit, weitere Feuerwehren mit ihren historischen Wagen einzuladen. Diesem Aufruf folgten zum Beispiel die Kameraden aus Trostberg (Kreis Traunstein) und nahmen eine Anfahrtsstrecke von über 90 Kilometern mit ihrem me TLF 15 in Kauf. Der Magirus Deutz wurde im Jahr 1951 gebaut und machte neben dem LF der Gastgeber eine gute Figur. Laut Mitglied Hans Eder ist der 90 PS starke Oldtimer jederzeit einsatzbereit.

In die Schlange der Einsatzfahrzeuge reihten sich unter anderem die Ausstellungsstücke der Feuerwehren Pfarrkirchen (Kreis Rottal-Inn) und Taufkirchen/Vils ein. Die Neuöttinger Wehr (Kreis Altötting) rückte mit dem ältesten Gefährt an: Das Fahrzeug wurde 1921 hergestellt und war bis 1967 im Einsatz.

Der wohl größte Hingucker dürfte jedoch der weißeExcalibur Phaeton von Michael Heim aus Wartenberg gewesen sein. Er hatte das Liebhaberstück am Tag zuvor über 2000 Kilometer von Spanien nach Wartenberg chauffiert. Glücklich und mit dem Kaufvertrag in den Händen, stellte er den Publikumsmagneten mit dem weinroten Lederbezug zur Schau. „Vielleicht kommt der Excalibur irgendwann als Hochzeitsauto zum Einsatz“, erzählte der Autobesitzer und deutete auf das Fabrikat, Baujahr 1982.

Konrad Haindl aus Lohkirchen zog mit seinem Cadillac Fleetwood von 1977 ebenfalls viele Blicke auf sich. Seit 13 Jahren darf der Rentner die schwarze Limousine, in der acht Personen Platz nehmen können, sein Eigen nennen. „Ich hatte schon immer eine Schwäche für amerikanische Autos. Am besten gefallen mir die Form und die luxuriöse Innenausstattung“, erzählte der 79-Jährige, der regelmäßig mit seinem Oldtimer unterwegs ist.

Auch Franz Obermaier aus Bergham unternimmt mit seinem zweijährigen Enkel Maxi gerne Ausflüge – allerdings mit dem Bulldog. Fachmännisch erklärte der Bub, dass es sich hierbei um einen Eicher ED 16 handle. Obermaier selbst war fünf Jahre alt, als der Vater das gute Stück gekauft hatte. Das 16 PS starke Gefährt ist das einzige Überbleibsel des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens.

Julia Pfeil

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