Parkende Autos am Straßenrand: In Wartenberg ist dies vor allem in Siedlungen problematisch.
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Parkende Autos am Straßenrand: In Wartenberg ist dies vor allem in Siedlungen problematisch.

Marktrat Ertl mahnt Lösung an – Mindestdurchfahrtsbreite werde nicht überall eingehalten

Parkende Autos: In Wartenberger Siedlungsstraßen wird’s eng

Eduard Ertl (Neue Mitte) wird nicht müde, auf die Parkplatz-Problematik in Wartenberg hinzuweisen. In der Sitzung des Wartenberger Bau-, Planungs- und Umweltausschusses sprach er die schwierige Situation erneut an.

Wartenberg – Beim Bauantrag an der Unteren Bergstraße hatte er sich mit anderen für eine Lösung eingesetzt, die die Bereitstellung des erforderlichen Parkraums erleichtert. Im Gespräch mit unserer Zeitung erklärte er: „Die Problematik ist offensichtlich, und sie besteht in allen Siedlungen.“ Immer wieder beobachte er, dass im Winter Räumfahrzeuge oder im Sommer die Straßenreinigung nicht vernünftig arbeiten könnten. „Das sieht man, wenn die Autos dann wegfahren, dass die Straßenreinigung diesen Bereich ausgelassen hat.“

Dabei sei dies gar nicht das größte Problem. Immer wieder müsse er feststellen, dass die Mindest-Durchfahrtsbreite nicht oder nur knapp eingehalten werde. „Das sieht man auch in der Moosburger Straße: Seit wir das Parkverbot da haben, stehen die Autos wieder in der Einfahrt. Vorher haben sie auf der Straße gestanden.“

Ertl fällt zudem eine auch baurechtlich problematische Form der ansonsten gewünschten Nachverdichtung auf: „Da gibt es dann immer wieder den einen oder anderen Briefkasten mehr.“ Defizite sieht der Marktgemeinderat bei der Durchsetzung der baurechtlichen Bestimmungen, gerade was den Einbau zusätzlicher Wohnungen angeht. „Das müsste wirklich mal einer kontrollieren, ob das, was Genehmigungsstand ist, dort auch der Realität entspricht.“

In Langenpreising ist das in Ansätzen einmal gemacht worden (wir berichteten): Der Planer, der sich mit der Dorferneuerung befasst, hatte im Winter bei Schnee etliche Garagen festgestellt, zu denen keine Autospuren hinführten. So hatte man festgestellt, dass Garagen nicht als Abstellraum fürs Auto, sondern anderweitig genutzt werden. Ertl: „Das ist eine gute Idee.“

Von Duplex-Garagen hält Ertl nicht allzu viel: „Der Mensch ist bequem.“ Deshalb würden diese nicht wirklich benutzt. „Parkplätze müssen leicht anfahrbar sein.“

Die zugeparkten Siedlungsstraßen stellen für Ertl auch ein Problem der Verkehrssicherheit dar. Er verweist auf Erfahrungen in seinem unmittelbaren Wohnumfeld: „Da musst du auf Verdacht rausfahren.“

KLAUS KUHN

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