+
Herzlich willkommen : Monika Schug (M.) und August Bauer (2. v. l.) wurden von Christian Pastötter, Gregor Bartkowski und Sebastian Lenz (v. l.) begrüßt.

Sportliche Mitarbeiterin

Zwei neue Gesichter für die Seelsorge in Wartenberg

Die Seelsorge im Wartenberger Pfarrverband bekommt Verstärkung: Eine unglaublich sportliche Pastoralassistentin und ein angehender Diakon.

Wartenberg– Frische Kräfte für die Seelsorge im Wartenberger Pfarrverband: Am vergangenen Sonntag wurden Monika Schug und August Bauer bei einem Empfang der Gemeinde vorgestellt.

Mit der 26 Jahre jungen Pastoralassistentin Schug bekommt der Pfarrverband, zu dem auch die Gemeinden Langenpreising und Berglern gehören, eine ungemein sportliche und umweltbewusste Seelsorgerin. Schug wohnt nämlich in Freising und kommt mit dem Fahrrad zu ihrem Dienstsitz in Berglern – wann immer das Wetter das zulässt. Wenn sie dann mal ausgeschnauft hat nach ihrer Radltour, ist sie ab sofort unter Tel. (0 87 62) 72 27 02 zu erreichen – ein Telefonanschluss, der extra für sie geschaltet worden ist und den sie zusammen mit der Redaktion erst mal testen musste. „Er funktioniert!“, kam es fröhlich aus dem Hörer – wichtig für alle, die seelsorgerlichen Rat brauchen

An der Technik scheitert es also nicht. Wer ihr eine E-Mail schreiben will, erreicht sie unter mschug@ebmuc.de. Und sie will ja auch präsent sein, das machte sie im Gespräch mit der Heimatzeitung deutlich.

Sechs Jahre Studium, zwei Jahre Vorbereitungsdienst

Geboren in München, hat Schug sechs Jahre lang in München Theologie studiert und war zwei Jahre lang in Freising im Vorbereitungsdienst. Der Pfarrverband Wartenberg ist ihre erste Planstelle. „Die wurde mir mehr oder weniger zugewiesen“, sagte sie zum Verfahren. Jetzt ist sie zuständig unter anderem für die Kinderbibelwoche, bisher das Feld von Irmgard Brenninger. „Die kann und will ich nicht wirklich ersetzen“, sagte sie bescheiden zu den großen Fußstapfen, die Brenninger hinterlassen hat.

Ministranten, Kinder- und Familiengottesdienste sind weitere Arbeitsschwerpunkte. Alles Felder, die Schug in den nächsten Jahren beackern will. Und wenn sie dann noch Freizeit hat, geht es ab in die Kletterhalle, wo sie sich mit Bouldern für die nächsten Wanderungen in den Bergen fit hält.

Bauer bleibt nur zwei Jahre in Wartenberg

Ebenfalls aus Freising ist August Bauer in den Pfarrverband gekommen. Der 39 Jahre alte angehende Diakon wohnt jetzt in Marzling, ist verheiratet und hat zusammen mit seiner Ehefrau Sandra vier Kinder. Auch er hat Erfahrungen in der Jugendarbeit, leitete zudem schon den Liturgieausschuss in Neustift (Stadt Freising) und war zuletzt hauptberuflich Mesner. „In dieser Zeit ist der Entschluss gereift, mich auf den Weg zum Diakonat zu begeben“, schreibt er über sich selbst im Kirchenanzeiger.

Anders als seine neue Kollegin in der Seelsorge ist seine Zeit im Pfarrverband begrenzt: „Die kommenden zwei Jahre darf ich im Rahmen meiner Ausbildung bei Ihnen tätig sein“, schreibt Bauer. Schwerpunkte werden die religionspädagogische Ausbildung und die Krankenhausseelsorge sein. Dann geht es nach Benediktbeuren zur pastoralen Ausbildung, aber auch zu einem Caritas-Praktikum.

Klaus Kuhn

Mehr Nachrichten aus Wartenberg lesen Sie hier.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Finanzspritze für Finsings Feuerwehr
Für das neue Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug HLF 20 der Feuerwehr Finsing hat die Regierung jetzt einen Zuschuss bewilligt. 
Finanzspritze für Finsings Feuerwehr
Gasthaussterben geht weiter - Erdinger Wirt mit bitterem Fazit: „Macht keinen Spaß mehr“
Paukenschlag in Erding: Die Familie Rötzer gibt den Gasthof Zur Post in der Erdinger Innenstadt Ende März nächsten Jahres nach 35 Jahren ab. Wirt Bernhard Rötzer zieht …
Gasthaussterben geht weiter - Erdinger Wirt mit bitterem Fazit: „Macht keinen Spaß mehr“
Künstler öffnen ihre Ateliers: Von der Zeichnung bis zur Skulptur
Neun Künstler im Isental öffnen am Samstag und Sonntag, 21. und 22. September, wieder ihre Türen für Besucher. Zum fünften Mal schon lädt „isental open art“ das …
Künstler öffnen ihre Ateliers: Von der Zeichnung bis zur Skulptur
U 100-Party im Jakobmayer mit denPanzerknackern
Jeder war willkommen, deshalb das Motto U 100. Die Panzerknacker traten im Jakobmayer auf und begeisterten das Publikum.
U 100-Party im Jakobmayer mit denPanzerknackern

Kommentare