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Den Siegern gratulierte Wettbewerbsleiter Willi Veit (l.).

Marktmeisterschaft

Samba Bavaria auf der Stockbahn

Wartenberg – Die Marktmeisterschaften der Stockschützen mit 20 Mannschaften waren wieder einmal ein großer Erfolg, und sie boten durchaus einige Überraschungen.

Dass beispielsweise das Haus Wartenberg mit einer eigenen Mannschaft bis in die Endrunde kam und sich dort auch nicht schlecht schlug, war nach den Worten von Wettbewerbsleiter Willi Veit die beste Werbung in eigener Sache.

Über die Moarschaft des Marktrates mutmaßte ein Teilnehmer: „Die haben heimlich trainiert.“ Mannschaftskapitän Manfred Ranft fiel dabei durch einige besonders gut platzierte Schüsse auf. Vom Pech verfolgt waren dagegen die Fußballer. Diese schieden bereits in der Vorrunde aus, und das war vielleicht auch ganz gut, denn sonst hätte es einen Terminkonflikt mit einem Pflichtspiel gegeben, wo die Kicker allerdings auch nicht brillierten: Abstieg der zweiten Mannschaft.

Das ganze Turnier war, bei allem sportlichen Ehrgeiz, nicht übermäßig ernst zu nehmen, es ging nach dem Motto: „Dabei sein ist alles“, und das waren viele. „Wartenberg West“ trat mit einer eigenen Mannschaft an und präsentierte sich damit als geschlossene Gruppe eines Wohnquartiers im Markt. Lustige Mannschaftsnamen wie „Samba Bavaria“ waren auf den T-Shirts zu lesen, aber auch diese mussten in einem Fall auf spontane Auswechselspieler zurückgreifen, um in der Endrunde eine Chance zu haben. „Ersatz Bavaria“ kritzelte diese neue Spielerin schnell auf ein für diese Zwecke geopfertes weißes Hemd.

Auf einem großen Monitor konnten die Spielergebnisse und der aktuelle Stand abgelesen werden. Die Eispiraten lagen am Schluss vorn, vor dem Förderverein Fußball und eben „Samba Bavaria“. Die „Aufhamer Spitzbuam“ landeten vor Wartenberg West, die den Marktrat erst in der Schlussphase des Turniers auf den siebten Platz verdrängten, was für die Kommunalpolitiker aber ein respektabler Erfolg war. „De ganz andern“ kamen auf den achten Platz, und die Feuerwehr-Senioren erwiesen sich als gut gelaunte Verlierer der Schlussrunde. Alt-Kommandant Josef Allwang jedenfalls ließ sich die gute Laune nie verderben.

Ein zweiter Monitor war aber an diesem späten Sonntag-Nachmittag mindestens genau so wichtig: Auf einem Tablet-PC verfolgten einige durchaus ängstlich die bunten Grafiken: Das Regen-Radar zeichnete ein bedrohliches Bild. Schließlich die Entwarnung: Die Siegerehrung konnte doch noch ohne Regen stattfinden.

klk

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