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Bei der offiziellen Amtseinführung freute sich Christoph Marschoun (M.) mit seiner Gattin Michaela über die Glückwünsche von (v. l.)  2. Bürgermeister Peter Schickinger, Schulamtsdirektorin Marion Bauer und Vorgänger Michael Braun mit Gattin Anita 

Josefsheim Wartenberg

Schulleiter auf Zeit

Wartenberg – Christoph Marschoun ist nun offiziell Schulleiter im Josefsheim Wartenberg. Doch diesen Posten wird er nicht lange inne haben: Die Private Heimvolksschule wird im September aufglöst.

Schon als Schulleiter Michael Braun zu Beginn des laufenden Schuljahres als Rektor an die Marie-Pettenbeck-Schule Wartenberg gewechselt war, hatte Vize Christoph Marschoun kommissarisch die Leitung übernommen. Nun wurde er im Rahmen eines kleinen Empfangs offiziell in sein Amt als Schulleiter der privaten Hauptschule eingeführt.

Dank und Glückwünsche an beide Schulleiter übermittelte Vize-Bürgermeister Peter Schickinger im Namen der Marktgemeinde. Wenngleich die bevorstehende Auflösung der Josefheimschule zunächst dramatisch anmutete, so Schickinger, sehe er durch die gute Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Stiftung Seraphisches Liebeswerk (SLW) „hervorragende Zukunftschancen im Interesse der Kinder und Jugendlichen“.

Dies betrifft sowohl Nutzungsmöglichkeiten von Räumen und Außenanlagen des Josefheims, etwa durch zwei Hortgruppen des Marktes, als auch eine verstärkte pädagogische Kooperation der Marie-Pettenbeck- mit der Privaten Heimvolksschule. Schickinger sieht die Marktgemeinde dabei in der glücklichen Lage, die Weichen für eine positive Entwicklung am Schulstandort Wartenberg richtig gestellt zu haben.

Johannes Erbertseder, geschäftsführender Vorstand des Seraphischen Liebeswerks, überreichte Marschoun im Beisein von Schulamtsdirektorin Marion Bauer und Schickinger die Ernennungsurkunde des SLW.

Seit 2001 ist Marschoun an der privaten Heimvolksschule als Lehrer und Klassenleiter tätig. Seit 2005 ist er Vize-Chef. Mit Anfang des laufenden Schuljahres hat der Pädagoge die Schulleitung übernommen. Marschoun dankte dem SLW als Träger für das Vertrauen sowie dem Lehrerkollegium und den Mitarbeitern der pädagogischen Gruppen für die „beispielgebende Zusammenarbeit“, die er gemeinsam mit dem neuen pädagogischen Leiter des Josefsheims, Martin Hagner (Bericht folgt), zum Wohle des Hauses fortsetzen möchte.

SLW-Vorstand Erbertseder nutzte die Feier, um dem ebenfalls anwesenden Vorgänger Braun für seinen besonderen Einsatz als Schulleiter am Josefsheim zu danken: „Sie haben den Wandel der Schülerschaft in Richtung zunehmenden Förderbedarfs im Rahmen der Möglichkeiten einer Regelschule hervorragend gemeistert.“ Erbertseder dankte der Schulamtsdirektorin und Vizebürgermeister Schickinger für die Beratung und Kooperation rund um die private Hauptschule – „gerade im notwendigen, aber schmerzlichen Entscheidungsprozess, sich als Träger schrittweise aus dem Schulbetrieb zurückzuziehen“.  

red

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