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Generalsanierung in Wartenberg 

Sonnenschutz fürs Kinderhaus

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Das Dach ist löchrig, Holzprofile sind marode. Das Haus für Kinder muss saniert werden. Auch Maßnahmen gegen Hitze gehören zum Paket.

Wartenberg – Die Generalsanierung des Hauses für Kinder ist beschlossene Sache. Über einen Neubau, für den sich die CSU stark gemacht hatte, wurde im Marktrat Wartenberg am Mittwoch aber nicht mehr diskutiert. Architekt Martin Reichart präsentierte allerdings Kostenschätzungen für beide Varianten. Demnach würde die komplette Sanierung mit 1,47 Millionen Euro zu Buche schlagen, ein Neubau mit über vier Millionen Euro.

„Wir haben Mittel im Haushalt“, berichtete Bürgermeister Manfred Ranft (FWG). Daher könne bereits heuer begonnen werden – vorausgesetzt, es finden sich Unternehmen, die die Arbeiten zu einem wirtschaftlichen Preis übernehmen. Reichart sprach von einer „absurden Dynamik“ bei Baupreisen.

Die Kommune rechnete mit einem 50-prozentigen Zuschuss. Diese Förderung werde auch für Generalsanierungen gewährt, nicht nur für Neubauten, berichtete Ranft. Voraussetzung sei, dass die Kosten mindestens ein Viertel der Ausgaben für einen Neubau erreichen.

Das ursprüngliche Problem ist das marode Zinkblechdach. Dessen Sanierung kostet 698 000 Euro, die weiteren Arbeiten 629 000 Euro und das Architektenhonorar 141 000 Euro. Abzüglich 600 000 Euro Zuschuss rechnet die Marktgemeinde unterm Strich mit einem Aufwand von 867 000 Euro.

Nach dem Konzept des Unterschleißheimer Architekten könnte der Löwenanteil der Arbeiten für geschätzt eine knappe Million Euro im Jahr 2017 ausgeführt werden. An der Fassade reichen laut Reichart ein Anstrich und kleinere Putzarbeiten. Bei den Holzbauteilen an der Außenhaut „schaut’s a bissl schlimmer aus“, erklärte der Planer. einiger Holzprofile müssten ausgetauscht werden. 3. Bürgermeister Christian Pröbst (CSU) sprach sich hier für langlebigere Aluleisten aus.

Bei der Sanierung soll auch die sommerliche Hitze im Kinderhaus gelindert werden. „Die Aufheizung ist böse“, konstatierte der Architekt. Eine Kompressorklimaanlage und auch eine Kühlung mit Grundwasser seien zu teuer, machte Reichart deutlich. Er schlägt mehrere Maßnahmen vor. Zunächst sollen zusätzlich zu den bestehenden weitere Großbäume gepflanzt werden. Sie sollen bereits sechs Meter hoch sein und so sofort Schatten spenden. Für die Nachtlüftung will der Planer die Oberlichter in den Galerien mit elektrischen Öffnern versehen. Außerdem sollen der außen liegende Sonnenschutz erneuert und auf Glasflächen einseitig beschichtete Folien angebracht werden, die fast durchsichtig seien, aber 97 Prozent der Strahlung reflektieren.

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