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Zwei Männer, eine Blickrichtung: Christian Korn (l.) und Martin Hagen.

Stammtisch

FDP hofft auf Gymnasium in Wartenberg

Spitzenkandidat Martin Hagen der Bayern-FDP war beim Stammtisch im Cafe Härtl zu Gast. 

Wartenberg Der FDP-Ortsverband Wartenberg hatte den Spitzenkandidaten der Bayern-FDP, Martin Hagen, beim Stammtisch im Café Härtl zu Gast. Darüber freute sich auch der Direktkandidat für die Landtagswahl im Kreis Erding, Christian Korn.

Korn erinnerte an die Forderung der Erdinger FDP, das nötige vierte Gymnasium im Landkreis nicht in Erding anzusiedeln, wo schon zwei Gymnasien sind, sondern in Wartenberg. Die Dezentralisierung würde die Zeit, die Schüler in Bussen verbringen, verringern und hätte auch finanzielle Vorteile für den Landkreis. Er forderte zudem, die Politik solle den Rahmen dafür schaffen, dass mehr Arbeitnehmer in geeigneten Jobs öfter von zu Hause aus arbeiten können, wenn sie das wollen. Das könne helfen, die Verkehrssituation in Ballungsgebieten zu entschärfen, stärke die Regionen, helfe Familien und hätte auch für die Arbeitgeber Vorteile, so Korn.

Hagen konzentrierte sich auf die überregionalen Themen. Der aktuelle Wohlstand, so der Direktkandidat, gehe auf die Zeiten von Strauß und Stoiber zurück. Seehofer und Söder hätten es versäumt, die Weichen für die Zukunftsfähigkeit Bayerns zu stellen. Das müsse nun aufgearbeitet werden. Zudem forderte Hagen eine bessere Bezahlung von Grundschullehrern.

In einer lebhaften Diskussion thematisierten die Gäste die fehlende Rechtssicherheit bei Ausbildungsverträgen für Flüchtlinge. In den anderen Bundesländern sei diese gegeben, nicht aber in Bayern. Außerdem müsse das Ansehen von Ausbildungsberufen wieder gefestigt werden. Anwesende Handwerksmeister und Ausbilder bestätigten, dass es sehr schwer sei, überhaupt Azubis zu finden. red

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