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Ein geschwungenes Dach und alle Geräte, die man braucht: Schul-Hausmeister Michael Brenninger in „Maries Hütte“, die er in den vergangenen zwölf Monaten neben der regulären Arbeit gebaut hat.

Stand der Schule auf dem Nikolausmarkt 

„Süße Marie“ aus Michael Brenningers Hütte

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„Maries Hütte“ heißt das neueste Projekt von Michael Brenninger, Hausmeister der Marie-Pettenbeck-Schule Wartenberg. Neben seiner regulären Arbeit hat er während der vergangenen zwölf Monate das Verkaufshäusl gebaut, das zukünftig auf dem Nikolausmarkt, auf Sommerfesten und anderen Veranstaltungen zum Einsatz kommen wird.

Wartenberg„Maries Hütte“ heißt das neueste Projekt von Michael Brenninger, Hausmeister der Marie-Pettenbeck-Schule Wartenberg. Neben seiner regulären Arbeit hat er während der vergangenen zwölf Monate das Verkaufshäusl gebaut, das zukünftig auf dem Nikolausmarkt, auf Sommerfesten und anderen Veranstaltungen zum Einsatz kommen wird.

Der Förderverein der Schule und örtliche Firmen haben sich als Sponsoren beteiligt. „Dieses Engagement und der tolle Zusammenhalt in unserer Schulfamilie sind unglaublich “, erklärte Schulverbandsvorsitzender Hans Wiesmaier bei der kleinen Einweihungsfeier für die Hütte. Fördervereinsvorsitzender Hermann Zoglauer zeigte sich sprachlos über das Meisterwerk und überreichte Brenninger einen Gutschein als Dankeschön. Die Gäste der Feier konnten schon mal die Verkaufsspeisen und -getränke des Fördervereins auf dem Nikolausmarkt kosten.

Erstmals wird auf dem Markt auch der Honig der Wartenberger Schulbienen zum Verkauf angeboten – „Süße Marie“ steht auf den Gläsern. Der Erlös aus dem Honigverkauf kommt komplett dem Bienenprojekt zugute. Damit wird nicht nur die Bienenhaltung unterstützt, sondern auch das Natur-Umwelt-Projekt der Schule, für das ein Bienengelände mit naturnaher und artenreicher Blumenwiese sowie heimischen Wildgehölzsträuchern angelegt wurde. Bald ist auch der Bienenlehrpfad fertig, auf dem sich interessierte Gäste über die nützlichen Insekten informieren können. Demnächst werden Informationen darüber auch auf der Website der Schule zu finden sein. Auf dem Honigglas ist das Konterfei der Marie Pettenbeck zu sehen, der Namensgeberin, einer jungen Bürgerlichen, die der Wittelsbacher-Herzog Ferdinand I. 1588 heiratete und dafür auf die bayerische Thronfolge verzichtete.

Das Etikett und das Tuch auf dem Deckel sind mit Linoldrucken versehen – beides gestaltet von Schülerinnen der Klassen 9b und 10II und hergestellt von der Druckwerkstatt der Schule. Jennifer Hemprich und Vivien Orosz haben für das Tuch die Linoldruckplatte mit Marie Pettenbecks Gesicht entworfen. Das Etikett mit dem Schriftzug „Süße Marie“ ist ein Werk von Josefine Berghofer.      

ta

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