Oktoberfest

Terror schreckt Trachtler ab

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Wartenberg – Der Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum und die allgegenwärtige Terrorgefahr haben ihre Spuren hinterlassen. Für das kommende Oktoberfest wurden so viele Sicherheitsvorkehrungen getroffen wie noch nie.

Und doch greift die Angst um sich. Auch bei den Vereinen, die für den traditionellen Trachtenumzug gemeldet sind. Ein paar wenige von ihnen haben wegen Sicherheitsbedenken bereits ihre Teilnahme abgesagt. Auch der Wartenberger Volkstrachtenverein denkt darüber nach.

„Wenn wir gar nicht dabei sind, wäre das schade, weil dann haben die Terroristen gewonnen“, sagt Vorsitzender Sepp Korber (58). Die Kinder und Enkelkinder der Volkstrachtler, die sonst auch immer bei dem Umzug mitmarschieren, werden heuer ziemlich sicher nicht dabei sein, sagt er. In der Monatssitzung am kommenden Samstag werde darüber entschieden, ob auch die Erwachsenen passen und damit der gesamte Verein die Teilnahme absagt. Schon seit rund 30 Jahren marschieren die Wartenberger auf der Wiesn mit. Sicherheit geht jedoch vor Tradition. Korber hat selbst vier Enkel im Alter von drei bis neun Jahren. „Da denkt man sich schon was“, sagt er.

Für den Umzug angemeldet haben sich laut Teilnehmerliste auch die Trachtenkapelle Wasentegernbach und die Musikkapelle Schwindegg mit zahlreichen Musikern aus Dorfen. Von beiden Gruppen war gestern aber niemand zu erreichen.  mas

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