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Ein 22-Jähriger musste am Sonntag am Thenner Weiher reanimiert werden. Der Mann war Nichtschwimmer und im tiefen Gewässer untergegangen (Symbolbild).

Hubschrauber im Einsatz

Tragischer Badeunfall am Thenner Weiher: Nichtschwimmer (22) geht unter - und muss reanimiert werden

  • Veronika Macht
    VonVeronika Macht
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Ein 22-Jähriger musste am Sonntag am Thenner Weiher reanimiert werden. Der Mann war Nichtschwimmer und im tiefen Gewässer untergegangen.

Thenn – Von einem tragischen Badeunfall am Thenner Weiher am frühen Sonntagabend, gegen 17.30 Uhr, berichtet die Polizeiinspektion Erding. Laut Pressebericht geriet ein 22-jähriger Nichtschwimmer aus Wartenberg in zu tiefes Gewässer und ging unter. Die DLRG Wartenberg berichtet, dass er offenbar seine Kräfte überschätzte und kurz vor Erreichen der Badeinsel aus ungeklärter Ursache unterging. Seine beiden Freunde und andere Badegäste auf der Badeinsel, die dies beobachteten, die DLRG durch Rufe und beidarmiges Winken alarmierten. Auf dieses Notsignal reagierte die Wachmannschaft an der Wachstation umgehend, so dass das Motorrettungsboot mit den Rettungsschwimmern und der Rettungs- und Sanitätsausrüstung schnell vor Ort war.

Badeunfall am Thenner Weiher: 22-Jähriger kommt per Hubschrauber nach Großhadern

Die Rettungsschwimmer waren mit Suche nach der untergegangenen Person trotz des trüben Wassers binnen weniger Minuten erfolgreich, da die beiden Freunde und ein aufmerksamer Badegast die Unglückstelle sehr gut eingrenzen konnten. Die sofort nachalarmierten Taucher konnten die Anfahrt abbrechen.

Nach der Aufnahme des Patienten in das Rettungsboot wurde bereits im Boot mit der Reanimation begonnen. Diese wurde laut DLRG an Land zusammen mit den aus Langenpreising eingetroffenen Rettungskräften der Johanniter Unfallhilfe, welche von dem Jugend-Einsatz-Team (JET) der DLRG eingewiesen wurden, und dem etwas später hinzukommenden Notarzt erfolgreich fortgesetzt. So konnte der 22-Jährige schließlich in stabilem Zustand mit dem Rettungshubschrauber, dessen Landung und Start von der Feuerwehr Wartenberg abgesichert wurde, ins Klinikum Großhadern verlegt werden.

„In der anschließenden Einsatznachbesprechung wurden wir durch das Kriseninterventionsteam (KIT) unterstützt, dieses doch sehr aufwühlende Ereignis zu verarbeiten“, teilt die DLRG mit.

Von den Rettungskräften wurde positiv vermerkt, dass es keine Gaffer oder Handyfilmer gab. Auch wurde die Arbeit der Rettungskräfte in keiner Art und Weise behindert.

Die DLRG Wartenberg bedankt sich bei allen Beteiligten (Badegäste, Rettungskräfte und KIT) für das schnelle, umsichtige und vorbildliche Handeln und wünscht dem jungen Mann eine gute und baldige Genesung. vam

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