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Der neue Vorstand (v. l.) Beisitzerin Rosmarie Frohneberg, 2. Vorsitzende Andrea Neumeier, Schriftführerin Heide Kehm, die Beisitzer Lee Voithenleitner und Silke Neidert, Kassier Mattias Kehm sowie Vorsitzender Michael Gruber.

VdK Wartenberg

Gruber: Jetzt um Sozialwohnungen bewerben

Der VdK Wartenberg hat sich zur Hauptversammlung getroffen und einen neuen Vorstand gewählt.

Wartenberg – Beim VdK Wartenberg ist die Welt in Ordnung. Als es in der Hauptversammlung um die Vorstandswahlen ging, meldete sich spontan Rosmarie Frohneberg. Im Führungsgremium teile man sich Aufgaben wie Geburtstagsbesuche und anderes auf, erläuterte der gerade wiedergewählte Vorsitzende Michael Gruber. Damit war Frohneberg zufrieden und erklärte sich bereit, diesen Posten zu übernehmen. Der Beifall der Mitglieder war ihr sicher.

Damit gelang, was Gruber vor Versammlungsbeginn nicht zu hoffen gewagt hatte: Die Vorstandsriege war wieder voll besetzt. Andrea Neumeier bleibt Vize, und in dieser Stimmung macht sich Wahlleiter Hermann Bergenkamp vom Kreisvorstand wohl Hoffnungen: Der Kreisverband, verkündete er, brauche einen neuen Kassier, nachdem der Amtsinhaber seinen Rückzug angekündigt habe. So weit reichte der Enthusiasmus der Anwesenden aber dann doch nicht.

Gruber hatte für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Erna Fraunhofer, Evi Kopecki und Gisela Reinbold Blumen vorbereitet und hielt seinen Jahresbericht kurz: 332 Mitglieder habe der VdK in Wartenberg und Umgebung, habe elf Stammtische abgehalten, sieben Vorstandssitzungen gehabt. Ein Flop war das Angebot „Fit im Auto“, weil sich dafür nur drei Interessenten angemeldet hätten. „Das wollen wir noch einmal versuchen“, kündigte Gruber an. Die Ausflugbusse seien dagegen immer voll gewesen, Gruber dankte dem Vorstandsgremium. „Diese Runde macht einfach Spaß“, fand er.

Mit Genugtuung registrierte er, dass das Thema „Sozialwohnungen“ zum ersten Mal seit 30 Jahren in Wartenberg angegangen worden sei, einmal an der Kammerstatt, aber eben auch im Alten Schulhaus. Er rief dazu auf, sich bei Bedarf jetzt schon zu bewerben. „Ein Jahr ist schnell um.“ Wie notwendig es aus seiner Sicht ist, sich um Wohnraum zu kümmern, machte er daran fest, dass er Familien kenne, die aus Wartenberg hätten wegziehen müssen, weil es für sie keine bezahlbaren Wohnungen gegeben habe.

Er sah es auch weiterhin als Aufgabe des VdK an, dem „Sparwahn der Politiker“ etwas entgegenzusetzen. Um das zu tun, habe der Vorstand auch an verschiedenen überregionalen Veranstaltungen teilgenommen, berichtete er. Der Kassenbericht kam von Matthias Kehm, der beim VdK traditionell nicht vom Ortsverband gewählt, sondern vom Kreisvorstand bestimmt wird. K laus Kuhn

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