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Der Vorstand der Verkehrswacht Wartenberg (v. l.): Schriftführerin Petra Morgenroth-Bauer, Wartenbergs Vizebürgermeister Peter Schickinger, 2. Vorsitzende Gabriele Blechinger, Fraunbergs Vizebürgermeister Johann Rasthofer, Kassierin Hildegard Scharf und Vorsitzender Hermann Engl .

Verkehrswacht Wartenberg

Rücksichtslose Fahrer am Pfarrkindergarten

Mit einem wiedergewählten Vorstand und guten Finanzen startet die Verkehrswacht Wartenberg in die nächste Amtszeit. Problemkind in Sachen Verkehrssicherheit ist der Überweg beim Pfarrkindergarten.

Wartenberg Die Verkehrswacht Wartenberg macht sich fit für die Zukunft und hat eine neue Satzung verabschiedet. Darin wird erstmals auch ganz offiziell die Vereinsjugend genannt. Mitglieder ab 16 Jahren sind jetzt auch wahlberechtigt.

In der Hauptversammlung im Café Härtl jedenfalls votierten alle Anwesenden für den von Gabriele Blechinger erarbeiteten Entwurf, wollten nur von einer auf vier Jahre verlängerten Wahlperiode des Vorstands nichts wissen. So bleibt es bei zwei Jahren. Noch habe der Verein keinen Generationswechsel vor sich, aber man müsse daran denken: „Nachwuchs ist immer erwünscht“, kommentierte Blechinger.

Besonders brennt der Verkehrswacht der Überweg beim Pfarrkindergarten auf den Nägeln – trotz einiger Verbesserungen, die der Markt Wartenberg bereits vorgenommen hat. Stefan Huber, Vorsitzender des Elternbeirats im Pfarrkindergarten, wurde deutlich: „Da wird einfach rücksichtslos gefahren“, klagte er und regte an, sich das einmal in der Zeit zwischen 7.30 und 8.30 Uhr anzuschauen. Es sei ein Wunder, dass da noch nichts Ernstes passiert sei.

Wartenbergs Vizebürgermeister Peter Schickinger kündigte an, dass der Markt Wartenberg jetzt an das Thema „Tempo 30“ in diesem Bereich gehen werde. Die gesetzlichen Grundlagen dafür seien geschaffen worden, sodass das jetzt auch umgesetzt werden könne. Obendrein werde die Beleuchtung in diesem Bereich modernisiert.

Hermann Engl, Vorsitzender der Verkehrswacht, konnte in seinem Jahresbericht vor allem Danke sagen. „Die Verkehrswacht lebt von der Zusammenarbeit“, betonte er und bemühte sich, bei der Aufzählung der Partner niemanden auszulassen.

Einen Generationswechsel gibt es dann aber doch: in der Funktion des Nikolaus. Leo Melerowitz sen. kündigte an, heuer dieses Amt nicht mehr ausüben zu können. Für Schickinger war das ein schier unmöglicher Vorgang: „Das kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen.“ Wird er aber müssen, denn die Entscheidung steht.

Melerowitz begründete seinen Schritt mit gesundheitlichen Problemen, die ihm das lange Stehen auf der Straße bereite. Dafür hatten die Mitglieder Verständnis, auch wenn in der Versammlung niemand auf die Suche nach adäquatem Ersatz gehen wollte.

Gesucht und gefunden wurden dagegen Vorstandsmitglieder, und da gab es keine Veränderungen: Engl bleibt Vorsitzender, unterstützt von seiner Stellvertreterin Blechinger. Bei der Kasse war eigentlich eine Änderung angedacht, aber Hildegard Scharf macht noch mal weiter, unterstützt aber von Josef Samitz als zweiter Kassier.

Petra Morgenroth-Bauer bleibt Schriftführerin. Beisitzer wurden Reinhold Bauer, Hans Leininger, Martin Scharf und Erika Schmidt-Behr. Franz Gerstner prüft die Kasse weiterhin, auch wenn er bei seinem Bericht mit einem Augenzwinkern zugeben musste: „Ich habe leider nichts gefunden.“ Überhaupt steht der Verein finanziell gut da.

von Klaus Kuhn

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