Mit allen Mitteln wurde nach dem Vermissten gesucht, unter anderem mit einer Drohne des THW Freising.
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Mit allen Mitteln wurde nach dem Vermissten gesucht, unter anderem mit einer Drohne des THW Freising.

Großer Einsatz in Wartenberg

Vermisstensuche mit Hunden, Drohne und Hubschrauber

  • vonTimo Aichele
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Zwei Tage lang und mit allen Mitteln haben Einsatzkräfte in Wartenberg nach einem vermissten 85-Jährigen gesucht. Bisher ohne Erfolg.

Wartenberg – Die groß angelegte Suche nach einem 85-jährigen Vermissten in Wartenberg war bisher erfolglos. Laut Polizei handelt es sich um einen langjährigen Patienten einer Betreuungseinrichtung in der Marktgemeinde. Nach Informationen unserer Zeitung ist der Mann aus dem Therapapiezentrum „Haus Wartenberg“. Bei der Suche wurden Hunden, Drohne und Hubschrauber eingesetzt.

Die Polizei entsendete Streifenfahrzeuge und einen Hubschrauber, das THW Freising ließ eine Drohne kreisen. Mannschaften mit Suchhunden der Feuerwehr Aschheim durchkämmten die Wälder auf dem Nikolai-, Weise- und Herz-Jesu-Berg. Die Feuerwehren Wartenberg und Langenpreising, Wasserwacht Moosburg und DLRG Taufkirchen nahmen Gewässer unter die Lupe – die Strogen von Zaglmühle bis Langenpreising, den Mittleren Isarkanal, Gräben und den Thenner See. Am Freitag gegen 17 Uhr wurde die Suche aber zunächst eingestellt.

Die Hundeführer der Feuerwehr Aschheim.

Der 85-Jährige hatte die Einrichtung am Donnerstag gegen 15 Uhr zu Fuß verlassen und kam entgegen seiner Gewohnheiten nicht bald zurück. In der Folge startete die Polizeiinspektion Erding eine groß angelegte Suchaktion.

Der Gesuchte ist etwa 60 Kilo schwer, etwa 1,68 Zentimeter groß, schlank, mit grauem Haarkranz, bekleidet mit einer beigen Hose, khaki-grüner Bomberjacke und einer grauen Mütze. Die Bevölkerung ist aufgerufen, sich bei Beobachtungen unter Tel. (0 81 22) 968-0 an die Polizei Erding zu wenden.  ta

Der Wartenberger Kommandant Martin Stöckl bei der Besprechung mit Rosmarie Gruber.

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