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Bleiben im Amt (ab 2. v. l.): Inge Rott, Alois Hargasser, Anneliese Neumeier, August Groh , Lorenz Voithenleitner. Bürgermeister Manfred Ranft gratulierte (l.). 

Obst- und Gartenbauverein

Vorstand plant Generationswechsel

Der Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins Wartenberg blieb unverändert. Allerdings will man mit drei zusätzlichen jungen Beisitzern einen Generationswechsel vorbereiten.

Wartenberg – Der Obst- und Gartenbauverein Wartenberg hat sich mit seinem neuen, leicht erweiterten Vorstand viel vorgenommen. So soll der Hildegard-von-Bingen-Garten hinter dem Pfarrhaus offiziell eingeweiht werden. Die Marien-Andacht, die bisher am „Hoggespitz“ gehalten wurde, soll dorthin verlegt werden. Zur Begründung sagte Vorsitzender August Groh, dass der Verkehrslärm am „Hoggespitz“ doch recht störend sei. Der Vorsitzende berichtete weiter, dass Christian Rott die Liedbegleitung zugesagt habe. An der Skihütte in Auerbach wollen die Gartler tätig werden und Ausholzungsarbeiten vornehmen. Resi Huber werde sich wieder ums Ferienprogramm kümmern. Ins Stahl-Museum nach Erding wird mit dem Rad gefahren, nach Nürnberg dagegen soll es mit dem Bus gehen.

Das Programm wird von einem weitgehend unveränderten Vorstand organisiert, wobei das Gremium sich verstärkt hat: Drei weitere Beisitzer, vor allem aus der Riege der jüngeren Mitglieder, sollen, so der Vorsitzende, langsam, aber sicher einen Generationswechsel an der Spitze des Vereins vorbereiten.

Bürgermeister Manfred Ranft, der die Wahlen geleitet hatte, dankte dem Verein für die geleistete Arbeit. Immerhin hatte Groh 260 Arbeitsstunden von 32 Mitgliedern an 28 Einsatztagen bilanziert. Die meiste Arbeit hatte der Kreisverkehr gemacht, das „Hauptprojekt“ des Vereins im vergangenen Jahr. Ranft erinnerte sich noch genau, dass die Aktiven kaum Zeit gehabt hätten, die Brotzeit, die er mitgebracht hatte, auch zu vertilgen. 500 Pflanzen wurden eingesetzt, dazu „unzählige Tulpenzwiebel“. Im zeitigen Frühjahr würden die Autofahrer sehen, was die Gartler hier geleistet hätten. Allerdings hat diese Aktion die Kasse belastet: Die Bilanz von Kassiererin Anneliese Neumeier war knapp nicht ausgeglichen. Über 1000 Euro hatte der Verein hier allein in Pflanzenmaterial investiert.

Das Geld in der Kasse kommt zu einem erheblichen Teil von den Losverkäufen beim Ochsenessen und beim Marktplatzfest. „Mit dem Geld können wir arbeiten, da machen wir was“, freute sich Groh über den Erfolg der Aktionen. Beim Ochsenessen in Pesenlern waren die Lose schon nach rund zwei Stunden verkauft. (Klaus Kuhn)

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