Dr. med. Kilian Veith will im Februar in der Klinik Wartenberg anpacken.
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Dr. med. Kilian Veith will im Februar in der Klinik Wartenberg anpacken.

Dr. Kilian Veith eröffnet im Februar eine Filialpraxis in der Klinik – Containerlösung zuvor gescheitert

Wartenberg bekommt endlich einen Orthopäden

  • Markus Schwarzkugler
    vonMarkus Schwarzkugler
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Es war ein holpriger Weg bis zu einer Lösung, doch nun gibt es eine: Die Ansiedlung eines Orthopäden in Wartenberg ist in trockenen Tüchern. Dr. med. Kilian Veith eröffnet in der Klinik Wartenberg eine Filialpraxis.

Veith hofft, dass es Mitte/Ende Februar losgehen kann. „Das ist eine top Sache für den Markt Wartenberg“, sagt Bürgermeister Christian Pröbst im Gespräch mit unserer Zeitung.

Wie berichtet, war zunächst an eine Containerlösung an der Thenner Straße gedacht worden. Doch das Ganze scheiterte am Hygienekonzept, das Veith zufolge in den Räumlichkeiten nicht zufriedenstellend hätte umgesetzt werden können.

Die neue Wartenberger Filiale läuft unter dem Dach des Orthopädie Zentrums Oberland (OZO) mit Zentrale in Holzkirchen, einer weiteren Filiale in Tegernsee und Belegbetten in München. Zu seiner neuen Arbeitsstätte – seine bisherigen wird er weiterführen – hat es der Arzt nicht weit, denn er hat einen seiner beiden Wohnsitze in fußläufiger Entfernung in Wartenberg. Außerdem wohnt Veith in München.

Der 53-jährige Familienvater dreier Kinder ist Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie, außerdem ist er Chiropraktiker. Seine neue Filiale befindet sich im Erdgeschoss des Ostbaus der Klinik. Die Praxis selbst habe vier Räume, hinzu kämen zusätzliche Räumlichkeiten, die es darüber hinaus noch brauche, berichtet Veith.

Zum Start will der Orthopäde – unterstützt von zwei Arzthelferinnen – seine Praxis eineinhalb Tage pro Woche öffnen. Ob es im Februar tatsächlich schon losgehen kann, ist ihm zufolge vom Fortschritt der Umbauarbeiten abhängig.

Bei der Diagnostik kann Veith unter anderem auf die vorhandene Röntgen-Infrastruktur der Klinik zurückgreifen. Auf Vorschlag von Klinik-Geschäftsführer Constantin von Stechow ist zudem angedacht, dass er als Konsiliararzt für das Haus zur Verfügung steht und mit dessen Therapie-Abteilung zusammenarbeitet.

Veith ist kein Unbekannter in Wartenberg und auch in Bezug auf seinen Beruf im Ort schon aktiv gewesen. Als Arzt hat er beim Pfingstradrennen der Solidarität Wartenberg schon mehrmals die Stellung gehalten.

Pröbst berichtet, dass sich Veith zusammen mit ihm und von Stechow die Räumlichkeiten in der Klinik zum ersten Mal im Herbst angeschaut hat. Der Orthopäde ist ein erster Schritt beim Ausbau der medizinischen Versorgung im Markt. Wie berichtet, läuft derzeit eine Versorgungsanalyse, deren Ergebnisse laut Pröbst im Februar vorliegen werden. Dann gibt es für den Markt eine Handlungsempfehlung.

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