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Zu Lande und zu Wasser: Die Retter suchten nach einem Vermissten. Ein 13-jähriger Zeuge hatte kurz vor der blauen Badeinsel im See eine aus dem Wasser emporgereckte Hand gesehen. Sein Notruf löste den Großeinsatz aus. Foto: Roland Albrecht
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Zu Lande und zu Wasser: Die Retter suchten nach einem Vermissten. Ein 13-jähriger Zeuge hatte kurz vor der blauen Badeinsel im See eine aus dem Wasser emporgereckte Hand gesehen. Sein Notruf löste den Großeinsatz aus. Foto: Roland Albrecht
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Zu Lande und zu Wasser: Die Retter suchten nach einem Vermissten. Ein 13-jähriger Zeuge hatte kurz vor der blauen Badeinsel im See eine aus dem Wasser emporgereckte Hand gesehen. Sein Notruf löste den Großeinsatz aus. Foto: Roland Albrecht
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Zu Lande und zu Wasser: Die Retter suchten nach einem Vermissten. Ein 13-jähriger Zeuge hatte kurz vor der blauen Badeinsel im See eine aus dem Wasser emporgereckte Hand gesehen. Sein Notruf löste den Großeinsatz aus. Foto: Roland Albrecht
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Es sieht nach einem glücklichen Ende aus

Großaufgebot sucht Vermissten im Thenner See

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Ein 13-Jähriger sieht am Thenner See bei Wartenberg die Hand eines untergehenden Menschen im Wasser. Sein Notruf löst einen Großeinsatz aus. 

Wartenberg -  Vermisste Person im Wasser – diese Meldung hat am Mittwoch gegen 16.15 Uhr einen Großeinsatz am Thenner See ausgelöst. Zehn Minuten nach dem Alarm kreiste ein Hubschrauber über dem beliebten Badeweiher bei Wartenberg. „Vom Heli aus sieht man eineinhalb Meter tief“, erklärte Einsatzleiter Martin Bauer von der DLRG Taufkirchen vor Ort. Doch weder die Helikopterbesatzung noch später die zehn eingesetzten Taucher konnten etwas finden. Um 18.22 Uhr verkündete Bauer „Einsatz Ende“.

Ein 13-Jähriger aus Wartenberg hatte von der Liegewiese am Südufer aus die aus dem Wasser emporgereckte Hand eines Menschen gesehen – in etwa 50 Meter Entfernung kurz vor der Badeinsel. „Da geht jemand unter“, dachte der junge Zeuge nach eigenen Angaben. Mit seinem Notruf geriet eine große Rettungsmaschinerie in Gang. Die Wasserwacht Erding rückte mit drei Fahrzeugen und 13 Mann an, die Wasserwacht Moosburg mit fünf Mann. Die Kollegen aus Freising stellten Taucher, wie auch die DLRG Taufkirchen rund um Einsatzleiter Bauer. Dazu kamen zwei Rettungswägen, ein Notarzt, die Feuerwehr Wartenberg mit drei Fahrzeugen und die Polizei.

Vermisstensuche am Thenner See: Taucher im Einsatz

Die Retter befragten zunächst den Augenzeugen, räumten die Liegewiese und baten noch drei Schwimmer, aus dem Wasser zu kommen. Sofort legten Bauer und sein Trupp los. Mit dem Boot der Feuerwehr Wartenberg fuhren die ersten Taucher raus. Sie wurden vom Boot aus im „Scheibenwischer-Verfahren“, so Bauer, an Leinen geführt, um den fraglichen Bereich systematisch abzusuchen. Dabei mussten die Taucher durchwechseln. „Da bist du noch einer Viertelstunde fertig“, erläuterte der Einsatzleiter.

Der Thenner See eigne sich für diese Form der Suche sehr gut, erklärte der Retter. Mit einer Wassertiefe von maximal fünf Meter und kaum Strömung könne man hier ziemlich gut arbeiten. Weiter gefasste Such-Schleifen zogen die Taucher vom größeren Boot der Wasserwacht Erding aus. Gesichert an einer Schleppstange tauchten sie am Grund entlang.

Währenddessen hatte die Polizei längst den Bereich rund um den Weiher nach abgelegten Kleidungsstücken oder anderen Gegenständen abgesucht. Nichts. Auch ein herrenloses Auto stand nicht herum. Ein Grund mehr für die Wasserretter, ihren Einsatz nach zwei Stunden abzubrechen. „Nach einer so langen Zeit spricht man dann eh nicht mehr von einer Lebendrettung“, sagte Bauer.

„Sicher kann man nie sein“

Wenn bei der Polizei nun in der Folge eine Vermisstenmeldung gemacht werde, könne es sein, dass wieder getaucht wird. Denn trotz günstiger Bedingungen am Thenner See, so der Lebensretter aus Taufkirchen: „Sicher kann man sich nie sein.“

Er und auch die eingesetzten Polizeibeamten betonten aber, dass der 13-Jährige, der den Alarm ausgelöst hat, mit seinem Notruf nichts falsch gemacht habe. Wäre dort tatsächlich ein Mensch untergegangen, hätte er so noch eine Chance auf Überleben gehabt. 

Solche Einsätze halten die Wasserretter öfter auf Trab. Auch schon am Thenner See.

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