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Die Wartenberger Delegation (v. l.): Sabine Wolff, Pfarrkinderhaus-Leiterin Isabell Haindl und Elternbeirätin Melanie Makowsky sowie Lehrerin Kathrin Gruber und Schulleiter Michael Braun von der Marie-Pettenbeck-Schule.

Bundeskongress

Wartenberger Bildungstipps für Berlin

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Experten von Schule und Kinderhäusern bearbeiten in Wartenberg gemeinsam Fragen der Bildung. Nun stellten sie ihre Idee bei einem Bundeskongress in Berlin vor.

Wartenberg/Berlin– Der Übergang zwischen Kindergarten und Schule ist für Familien eine sehr spannende Zeit. Nicht nur Eltern, auch Pädagogen haben hier verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Experten aller Einrichtungen in Wartenberg erarbeiten derzeit Verbesserungsvorschläge für diesen Übergang. Dafür werden die Vertreter der Kinderhäuser und der Marie-Pettenbeck-Schule im Rahmen desProjekts „Qualität vor Ort“ von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gefördert. Das Interesse an den Wartenberger Ideen ist groß: Eine Delegation von der Strogen war zum Bundeskongress „Qualität in der frühen Bildung“ eingeladen.

Im Café Moskau in Berlin gestaltete die Gruppe rund um Schulleiter Michael Braun und Isabell Haindl, Leiterin des Pfarrkinderhauses, einen 90-minütigen Workshop. Darin gaben sie Einblicke in die Strukturen und Prozesse ihrer Gemeinde: Wie arbeiten die Institutionen zum Thema Übergang miteinander? Was will das Netzwerk in der Zukunft noch erreichen?

Die Wartenberger stellten dabei auch ihren Diskussionsstand und bereits beschlossene Schritte vor. Interessant sei zum Beispiel der richtige Termin für Elternabende, berichtet Braun auf Nachfrage. Bisher seien Väter und Mütter von Vorschulkindern immer im Februar eingeladen worden, Erstklässlereltern aber bereits zum Beginn des Schuljahrs. „Wir haben festgestellt: Das ist Nonsens, dass man das getrennt macht“, sagt Braun. Eltern würden sich bereits sehr viel früher mit dem Thema Einschulung ihres Kindes beschäftigen. Daher soll es zum Beginn des Schuljahrs in Wartenberg erstmals einen gemeinsamen Elternabend für beide Gruppen geben.

Hier sei der Kongress sehr interessant gewesen, erzählt Braun. „Andere sind da noch viel früher dran. Eine Kolligen aus Dortmund hat zum Beispiel erzählt, dass bei ihnen der Elternabend zur Einschulung bereits stattfindet, wenn die Kinder vier Jahre alt sind. Das ist dann schon sehr früh“, meint der Pädagoge und Vater lachend.

Bereits auf den Weg gebracht ist in Wartenberg ein neues Angebot für zurückgestellte Kinder. Sie werden in fünf Wochenstunden von der Schulsozialpädagogin im letzten Kindergartenjahr betreut (wir berichteten).Das sei eine Maßnahme zusätzlich zum sogenannten Vorkurs, in dem Vorschulkinder mit sprachlichen Schwierigkeiten gefördert werden.

Neben Braun und Haindl haben Lehrerin Kathrin Gruber, Melanie Makowsky vom Elternbeirat des Hauses für Kinder sowie Sabine Wolff, Prozessbegleiterin des Projekts „Qualität vor Ort“, das Wartenberger Netzwerk in Berlin vertreten.

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