Wartenberger Pfarrkirche

Pfarrer öffnet die Schatzkammer

Pfarrer Gregor Bartkowski hat beim Pfarrnachmittag in Wartenberg ein paar besondere Schätze vorgestellt. Darunter die Weihtafel der Pfarrkirche Mariä Geburt, welche am 22. August 2024 ihr 300-jähriges Jubiläum feiern wird.

Wartenberg  „Bei der Gründung war Wartenberg noch ein kleiner Ort und zudem hoch verschuldet“, erzählte der Pfarrer. Am Tag der Weihe sei der heute 60 Meter hohe Turm erst zur Hälfte fertig gewesen.

Unter den Fundstücken befinden sich auch Arbeiten des Wartenberger Goldschmieds Alexander Klauser, etwa drei Monstranzen und ein Kelch, der nur für besondere Anlässe verwendet wird. Dazu passend gab es silberne Messkännchen zu bestaunen, die heutzutage meistens nur noch aus Glas gefertigt werden. Weiterhin wurde eine Herz-Jesu-Fahne entdeckt, die sich allerdings in keinem guten Zustand befindet und deshalb restauriert wird.

Daneben zeigte der Pfarrer noch zwei Bücher aus dem 18. Jahrhundert, die heilige Litanei und die Morallehre der Kirche – ein besonders dickes Buch. Außerdem zeigte er Votivtafeln aus der 1952 abgebrochenen Bründlkirche. Diese erzählen die Geschichte des ehemaligen Wallfahrtsortes in Wartenberg.

Zu guter letzt stellte Pfarrer Bartkowksi noch das Gemälde „Die sieben heiligen Zufluchten“ vor: Dreifaltigkeit, gekreuzigter Heiland, Mutter Gottes, heilige Patronen, Eucharistie, Erzengel und arme Seelen. Dazu passend sprach der Pfarrer zum Abschluss ein Segensgebet. Die Besucher des Pfarrnachmittags waren sehr interessiert und bestaunten anschließend die vorgestellten Schätze.

Wer sich für die Geschichte der Pfarrei und die Fundstücke interessiert, kann dies im neuen Kirchenführer nachlesen. Der Erlös kommt der Kirche zugute. 

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