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Die Schulbesten (Bild o., vorne, v. l.): Florian Klobensteiner (1,3), Lara Herrmann (1,9), Mary Ann Schütze (1,7) und Bianka Simò (1,33), Anna Koppenhagen (1,33) und Lisa Kollerer (1,44); (hinten, v. l.) Schulverbandschef Hans Wiesmaier, die Klassenlehrer Bastian Prock, Katrin Probst, Manuel Schropp Silke Ruhland und Schulleiter Michael Braun.

Entlassfeier an der Marie-Pettenbeck-Schule

Wartenbergs weltmeisterlicher Traumjahrgang

Was unsere Fußballer diesmal nicht geworden sind, gab es bei der Entlassfeier der Marie-Pettebeck-Schule reichlich zu sehen: strahlende Weltmeister.

Wartenberg – Die Marie-Pettenbeck-Schule in Wartenberg hat junge Menschen verabschiedet, von denen Schulleiter Michael Braun sagte: „Leute, ihr wart ein Traumjahrgang!“ Und wie immer, wenn es eine Abschlussklasse zu entlassen gilt, haben auch einige Schüler echte Traumnoten vorzuweisen.

Die Liste, die Braun dabei hatte, vermerkte höchstamtlich „Prüfungsstand: Bestanden“. Bei den Top-Absolventen war das freilich untertrieben. Anna Kopenhagen (1,33), Bianca Simò (1,33), Lisa Köllerer (1,44) und Samra Siljak (1,44) und ihren mittleren Schulabschlüssen, aber eben auch für die Schüler mit Quali, Florian Klobensteiner (1,3), Mary-Ann Schütze (1,7), Lara Herrmann (1,9), Julia Gabriel (2,0), Jasmin Scherbakow (2,0) und Yvonne Seifer (2,0). Sie sind die Besten dieses Jahrgangs, und dieses Ergebnis erfüllt ein Wort des Leiters der FOS/BOS Erding Jens Baumgärtel – „Die Zukunft ist weiblich“ – erneut mit Leben.

Braun aber ließ die schmerzliche Erinnerung an eine grandiose Blamage ganz anderer Herren in seiner kurzen Rede wieder aufflammen: „Keiner von euch ist in der Vorrunde ausgeschieden.“

Die Unruhe war spürbar, als er den Vergleich zum Fußball tatsächlich durchhielt. So lasse sich „einerseits das Beispiel, wie man es nicht machen sollte, und andererseits das, was beispielgebend ist für einen Abschlussjahrgang“, aufzeigen. „Am Ende ist jeder von euch ein Weltmeister. Ich denke, jeder hat für sich Ziele erreicht.“ Entscheidend sei: „Jeder hat einen Anschluss gefunden.“

Braun sagte zudem: „Ihr habt das Herz am rechten Fleck, und das ist es, was zählt.“ Es seien eben nicht nur die Noten wichtig. Das war auch eines der Themen des Fördervereinsvorsitzeden Hermann Zoglauer, der formulierte: „Wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander – etwas, das heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist“, hätte zum Lernerfolg beigetragen. Schulverbandsvorsitzender Hans Wiesmaier wurde, gerade, was das angeht, sogar noch deutlicher, rief die jungen Leute leidenschaftlich dazu auf, sich einzubringen in die Gesellschaft. „Wir warten wirklich auf euch.“ Er bat die Abschlussschüler, die Ohren offen zu halten, wo sie gebraucht werden. Zur beruflichen Zukunft meinte er: „Nehmt die Herausforderung an, kämpft!“ Hier sah Wiesmaier aber auch das Elternhaus weiter in der Pflicht.

Es war eine gediegene Abschlussfeier mit nicht weniger als 17 Programmpunkten, wozu auch die obligatorische Pause mit „kulinarischen Köstlichkeiten“ gehörte. Elternbeiratsvorsitzende Sylvia Fellermaier fand lobende Worte für Lehrer und Schüler, Selina Thalpe bekam begeisterten Applaus: Das erst 15 Jahre junge Gesangstalent überzeugte voll und ganz.

Klaus Kuhn

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