Kindertagesstätte
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Nur 32 Anmeldungen gibt es bislang für den Wartenberger Kinderhort.

Nur 32 bislang

Wenig Anmeldungen für Wartenberger Hort

Die Zahl der Anmeldungen für den Hort in Wartenberg ist drastisch gesunken. Isabell Haindl (CSU) meldete sich in der jüngsten Sitzung des beratenden Bildungsausschusses zu Wort und wollte wissen, wie es jetzt weiter gehen soll. Bisher gebe es nur 32 Anmeldungen, aufgeteilt in zwei Gruppen. Der Hort im Josefsheim ist aber für mehr als die doppelte Zahl von Kindern ausgelegt.

Wartenberg – Nach Angaben der Verwaltung gibt es keine Auswirkungen für das Personal, denn es seien andere Kinderbetreuungseinrichtungen vorhanden, die eine personelle Ausstattung bräuchten. Gemeint ist das Ganztagsangebot, das ab der dritten Klasse eingeführt werden soll. Mit dem Josefsheim muss jetzt gesprochen werden, was mit den Raumkapazitäten passieren soll. Der „Herkulessaal“ in der Strogenhalle werde vorübergehend für genau diese Ganztagsbetreuung genutzt.

In der Schule gab es eine unangenehme Überraschung: Einige Toiletten sind sanierungsbedürftig – und zwar so, dass man nicht warten könne, bis der Um- oder Neubau ins Werk gesetzt sei. Das sei bei einer Besichtigung festgestellt worden. Wie berichtet, hatte der Marktgemeinderat sich sehr viel Zeit genommen, um alle Liegenschaften des Marktes Wartenberg genauer unter die Lupe zu nehmen.

Auch zum Josefsheim, wo eine Krippengruppe eingerichtet werden soll, gab es eher durchwachsene Neuigkeiten: Erstens wird die Baumaßnahme 6000 Euro teurer und zweitens nun doch nicht zum Start des Kindergartenjahres fertig.

Wie berichtet, hatte es in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates noch eine energische Debatte um das Vorhaben gegeben. Die Befürworter, vor allem aus den Reihen der CSU, hatten mit der Geschwindigkeit argumentiert, mit der der Markt Wartenberg hier handeln müsse, weil jetzt eben der Bedarf da sei.

In der Sitzung des Bildungsausschusses sagte Haindl (CSU), dass eine solche Einrichtung langsam anlaufe. Sie wusste überdies von Reserven in der Großtagespflege. Von der war in den bisherigen Beratungen nicht die Rede. Haindl hatte aber auch eine mögliche Erklärung: der Datenschutz.

Die Daten der anmeldenden Eltern dürfen bislang nicht weiter gegeben werden. Haindl deutete aber auch an, dass das anders werden könnte, wenn es eine zentrale Anmeldung geben könnte. Sie sprach von einem „Anmeldeportal“, bei dem Eltern eine Wunsch-Reihenfolge der Einrichtungen angeben können. Die Planungen der Gemeinden könnte sich so leichter gestalten.

Bürgermeister Christian Pröbst erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass eine Bedarfserhebung vergeben werden soll, wie es Langenpreising schon gemacht hat. Wie berichtet sind die Langenpreisinger hier in einer Vorreiterrolle.  klk

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