Der Wertstoffhof in Wartenberg wird zeitweise auf den Volksfestplatz verlegt. Ein großes Problem dabei ist aber mögliches Hochwasser (Symbolbild.)

Gelände muss bei Hochwasser geräumt werden

Wertstoffhof Wartenberg: Weichen für Ersatzstandort gestellt

Der Wertstoffhof in Wartenberg wird zeitweise auf den Volksfestplatz verlegt. Ein großes Problem dabei ist aber mögliches Hochwasser.

WartenbergDer Wertstoffhof in Wartenberg wird zeitweise auf den Volksfestplatz verlegt. Der Hauptausschuss des Marktgemeinderates hat jetzt über die Details entschieden. Weil der Volksfestplatz bei Hochwasser überschwemmt werden kann, muss eine Regelung her, was dann zu tun ist. Sonst ist diese Übergangslösung nicht genehmigungsfähig.

Im Hauptausschuss ging es um Nutzungsvereinbarungen, die erforderlich sind, weil private Grundstücksflächen überfahren werden. Der unproblematischere der beiden Grundstückseigentümer ist das Erzbischöfliche Ordinariat, mit dem laut Vize-Bürgermeister Peter Schickinger (FW) bereits eine Vereinbarung getroffen werden konnte. Mit dem zweiten Grundstückseigentümer muss eine formelle Nutzungsvereinbarung getroffen werden. Kosten kommen auf den Markt keine zu, so Schickinger auf Nachfrage.

Transport dauert fünf Stunden

Das größere Problem ist das mögliche Hochwasser. Erreichen die Wasserstände einen bestimmten Pegel, muss der Wertstoffhof komplett geräumt werden. Die Freiwillige Feuerwehr, im Ernstfall unterstützt von den Kameraden aus Erding, würde dies übernehmen. Das muss so früh passieren, dass die Feuerwehren nicht mit dem Wertstoffhof befasst sind, wenn bei den Bürgern möglicherweise die Keller volllaufen. Christian Pröbst (CSU) hat mit den Feuerwehren ausgerechnet, dass in fünf Stunden alle Container an einen hochwassersicheren Standort etwa im Bereich des TSV-Geländes oder des Gewerbegebiets gebracht werden können.

Diese Maßnahmen sind Teil des Genehmigungsverfahrens. Das ist notwendig, weil der Wertstoffhof bekanntermaßen überbaut wird von dem Investor, der den Drogeriemarkt an der Ortsdurchfahrt errichten möchte – so schnell wie möglich, wie Schickinger berichtete.

Die Markträte im Hauptausschuss stimmten dem Ergebnis der Besprechungen ohne weitere Debatte einstimmig zu.  

Klaus Kuhn

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