Wettbewerb für Kinder

Sieht aus wie Kürbis, ist aber keiner

Alle Jahre veranstaltet der Obst-und Gartenbauverein Sigmertshausen Kinder-Wettbewerbe zu den unterschiedlichsten Pflanzen. Heuer ging es allerdings um ein sehr seltenes Gemüse.

 

Sie ist gefuchst wie ein Kamelion: die Kugelzucchini. Rein äußerlich ist sie leicht mit Kürbissen zu verwechseln und kaum in den Regalen eines Supermarkts zu finden. Deshalb hat der Sigmertshauser Gartler-Chef Werner Langenecker im Mai an 42 Kinder am Maibaum die Zucchinipflänzchen ausgegeben. Jetzt war es Zeit, zu sehen, wer sich am besten um sein Pflänzchen gekümmert hat.

Beim Kinderfest im Schloßbaur-Hof wollte Langenecker wissen, wer Sigmertshausens erfolgreichster Nachwuchs-Gärtner ist, wer seine Pflanzen gut gepflegt hat und wer den idealen Standort fürs Wachsen erwischt hat. Das war eindeutig der fünfjährige Tobias Pfundmair, der beim Preisgericht eine Zucchini mit einem Gewicht von immerhin 3433 Gramm ablieferte. Die zweitschwerste Zucchini mit einem Gewicht von 3263 Gramm, wurde von der vierjährigen Eleni Artmann zur Waage getragen. Und wiederum ein Kind aus dem Hause Pfundmair, der dreijährige Stefan, kam mit seinem 3216 Gramm schwerem Gemüse auf den 3. Platz.

Es folgten: 4. Martin Huber, 3131; 5. Marina Huber, 3091; 6. Lisa Mayr, 2746; 7. Martin Krimmer, 2714; 8. Emely Pfundmair, 2697; 9. Jolanda Artmann, 2690; 10. Andreas Krimmer, 2664.

Für die besten Gärtner gab es als Hauptpreise Buch-Gutscheine. Aber auch Kinder, deren Pflanzen eingegangen oder den Schnecken zum Opfer gefallen sind, gingen bei diesem schönen Gartler-Familienfest nicht leer aus. „Wir machen alle Jahre gerne so einen Wettbewerb, weil es in unserem 152 Mitglieder zählenden Obst-und Gartenbauverein sehr viele junge Familien mit Kindern gibt“, unterstrich der Gartler-Chef vor der Preisverteilung. Dank zahlreicher Sachspenden konnte sich jedes Kind einen kleinen Preis aussuchen und auch die Urkunden waren den Kleinen sicher.

Ein zünftiges Beisammensein war das Fest beim Schloßbaur auch für die Eltern, denn die Damen im Vorstand und sogar der Vorsitzende selbst, hatten leckere Kuchen gebacken. Leider erlaubte der Dauerregen kaum Kinder-Aktivitäten im Freien. Daher nutzte man die Gelegenheit, in der Fahrzeughalle gemeinsam ein großes Insektenhotel zu bauen, das künftig in der Dorfmitte am Feuerwehrhaus einen Platz bekommen soll.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Als Flüchtling getarnt: Soldat lebte in Erding
Der Oberleutnant der Bundeswehr, der sich als Flüchtling getarnt hat und im Verdacht steht, einen Anschlag vorbereitet zu haben, war über ein Jahr in Erding gemeldet. …
Als Flüchtling getarnt: Soldat lebte in Erding
Soldat mit Doppelleben:  Unerträglicher Schlendrian
Ein hessischer Soldat kann monatelang ein Doppelleben als syrischer Flüchtling führen und einen Anschlag planen, ohne dass davon einer Notiz nimmt. Geht gar nicht, meint …
Soldat mit Doppelleben:  Unerträglicher Schlendrian
„Werdet massakriert!“: Dorfener Flüchtlingshelfer werden bedroht
Die Drohungen gegen die Dorfener Flüchtlingshilfe nehmen unfassbare Dimensionen an. Wegen einer Bitte um Radl-Spenden werden nun Hass-Mails geschickt. Der Vorsitzende …
„Werdet massakriert!“: Dorfener Flüchtlingshelfer werden bedroht
Bürger im Baumfieber
Nach zehn Jahren gibt es in Kopfsburg wieder einen Maibaum. Klar, dass im Ort derzeit (fast) alle Bewohner im Maibaumfieber sind.
Bürger im Baumfieber

Kommentare