In die Herzen der Zuhörer gesungen hat sich der junge Chor Just Voices. Foto: Weingartner

„Wir kommen wieder, keine Frage“

St. Wolfgang - Schon zum dritten Mal begeisterte der St. Wolfganger Chor Just Voices in der Goldachhalle sein Publikum. Rund 850 Zuhörer quittierten das abwechslungsreiche Konzert der 21 Sängerinnen und Sänger mit viel Beifall.

Der Chor nahm bei dem Konzert bewusst auch Stücke außerhalb seines sonst überwiegend modernem, geistlichem Liedgut in das Programm auf. So wurden etwa Songs wie „Lollypop“, „Barbara Ann“ oder auch das mittlerweile sehr bekannte „Adiemus“ präsentiert. Bereits zu Beginn des Konzertes überraschten Just Voices ihr Publikum, denn der Chor eröffnete den gelungenen Abend nach einer einjährigen Konzertpause mit dem bekannten Rock-Hit von Queen „The Show must go on“ und begeisterte. Mit „Banküberfall“ (EAV) begeisterte dann Markus Eberl.

Auch ein für die Just Voices ungewöhnliches klassisches Stück fand seinen Weg in die Goldachhalle. Das sechsstimmige „Ubi Caritas“ in lateinischer Sprache intoniert zeigte eine weitere Facette des vielseitigen Repertoires. Und mit „My God“ aus dem Film „Sister Act“ führten die Sängerinnen des Chores die Tradition fort, die Männer von der Bühne zu verbannen und als reiner Frauenchor zu glänzen. Dem standen natürlich Just-Voices-Männer in nichts nach und begeisterten dann als die „St. Wolfganger Beatles“ mit dem Welthit „Love me do“.

Selbst arrangierte Lieder bereicherten zudem das Konzert. Das „Kinderlieder-Medley“ erfüllte Chorleiter Anderl Hintermaier dem ganzen Chor und sich selbst einen lang gehegten Herzenswunsch. Dafür ernteten Just Voices tosenden Applaus und auch noch viele Lacher. Mit den Melodien aus Pumuckl, Heidi, Tom und Jerry und auch noch Pink Panther führte der Chor das Publikum in zurück in die Kindheit, mit dem Versprechen: „Wir kommen wieder, keine Frage.“

Dem folgte denn auch Just Voices nach einem kräftigen Schlussapplaus und kam mit dem wörtlich gemeinten „Thank you for the music“ von ABBA in einer a-capella-Version als Zugabe noch mal auf die Bühne. Mit dem fulminanten weltbekannte „We are the world“ wurde dann das Publikum endgültig verabschiedet. (prä)

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