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Markant, erhaltenswert, ortsbildprägend: die Birken beim Kriegerdenkmal vor der Wörther Kirche. Sie werden nicht gefällt. 

Bäume beim Kriegerdenkmal an der Kirche St. Peter Wörth

Birken werden nicht gefällt

Weil sie Gräber, Kriegerdenkmal und Friedhofsmauer verschmutzen, wollte die Kirchenverwaltung drei Birken an der St.-Peterskirche fällen lassen. Der Gemeinderat stimmte dagegen.

WörthDie drei markanten Birken beim Kriegerdenkmal an der Kirche St. Peter Wörth werden nicht gefällt. Diese Entscheidung traf der Gemeinderat in seiner Sitzung und folgte damit der Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses, der zu diesem Tagesordnungspunkt eine Ortsbegehung durchgeführt hatte.

Kirchenpfleger Stephan Schletter hatte im Namen der Kirchenverwaltung die Anfrage gestellt, ob die Birken auf der Nordseite der Pfarrkirche beseitigt werden könnten. Er verwies auf den hohen Grad der Verschmutzung von Gräbern und Kriegerdenkmal, die durch die Bäume verursacht werde. Man gab außerdem zu bedenken, dass die Restaurierung des Kriegerdenkmals erhebliche Kosten nach sich ziehe. Zudem würden die Birken Schäden an der Friedhofsmauer verursachen.

Laut Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) hätten die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses zwar Verständnis für die Argumente gezeigt, eine Fällung dennoch abgelehnt. „Solange die Birken in einem vitalen Zustand sind, sollten sie wegen ihrer ortsbildprägenden Funktion erhalten bleiben.“

Die aktuelle Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt, die von der Verwaltung in dieser Sache eingeholt wurde, bescheinigt den guten Zustand der Bäume. „Die Birken zeigen sich vital und haben eine geschlossene Kronendecke. Der Totast-Anteil ist im für Birken üblichen Maße und stellt keine akute Gefährdung da“, heißt es in dem Schreiben. Stamm, Stammfuß und Wurzelanläufe zeigten keine Auffälligkeiten. „Mit ihrer solitären Lage vor der Kirche im Dorfzentrum von Wörth sind sie maßgebend für die Durchgrünung und somit ortsbildprägend“, die Behörde.

Vroni Vogel

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