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Gemeinderat Wörth 

Bahnbrücke in Wifling: „Für nichts und wieder nichts diskutiert“

Aus dem Minimalausbau wird nichts: Die Harlachener Straße in Wifling muss breiter werden, als der Gemeinderat das gerne gehabt hätte. Nur dann gibt‘s eine Förderung.

Wifling – Wörth bekommt staatliche Vorgaben zum Straßenausbau im Zuge der Bahnbrückenerneuerung über die Harlachener Straße in Wifling. Deshalb hatte sich der Gemeinderat in der Sitzung am Montagabend erneut damit zu befassen.

Mitte Juni hatte das Gremium einen Minimalausbau der Straße mit einer lichten Weite von 5,50 Metern und einer lichten Höhe von 4,50 Metern beschlossen, zumal man damals noch davon ausging, dass die Maßnahme nicht förderfähig sei. Jetzt habe die Bahn doch eine Förderung in Aussicht gestellt. Ein Besprechungstermin mit der Regierung von Oberbayern habe ergeben, dass die Maßnahme nur dann gefördert werde, wenn eine lichte Weite von mindestens 8,50 Metern umgesetzt werde. Demnach soll der Gehweg mit Sicherheitsräumen 2,50 Meter, die Fahrbahn 5,50 Meter und das Schrammbord 0,50 Meter betragen.

Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) kommentierte: „Man wird immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt“, und machte deutlich, dass man sich nur mit der neuen Maßgabe im rechtssicheren Raum bewege. „Wir kommen fast nicht aus“, sagte Max Stangl (CSU) dazu. Dem stimmte Anton Erl (CSU) zu, der sonst die Förderung gefährdet sah. Man habe „für nichts und wieder nichts diskutiert“, umriss Sepp Brummer (ÜPWG) den Entscheidungsspielraum des Gemeinderats.

Der alte Beschluss wurde letztlich aufgehoben. Im neuen Beschluss nahm man mit auf, dass die Anlieger bei späteren Straßenangleichungen finanziell nicht belastet werden dürften, sondern dass diese als Bestandteil der Bahnausbaumaßnahme gesehen werden müssten.

Vroni Vogel

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