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Photovoltaik kommtaufs Dach des Bauhofs

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Wörth – Strom von der Sonne: Die Gemeinde Wörth stellt dem kommunalen Energieunternehmen die Dachfläche des gemeindlichen Bauhofs zur Verfügung, um die Photovoltaik-Anlage zu erweitern.

Diese Entscheidung traf der Wörther Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Das Unternehmen soll dann auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung entscheiden, ob und wie das Projekt umgesetzt werden könne.
Bürgermeister Thomas Gneißl erläuterte in der Sitzung, dass für die Erweiterung der Anlage mit Einspeisung in das Netz die vorhandene Stromleitung einen zu geringen Querschnitt habe. Deshalb wäre das Verlegen einer neuen Leitung erforderlich. Die Verwaltung sei beauftragt worden, ein Angebot für eine Neuverkabelung beim Stromversorgungsunternehmen SEW einzuholen.
Zwei Varianten stehen laut Gneißl zur Diskussion. Entweder wird auf der gesamten Strecke (etwa 550 laufende Meter) ein Dreifachkabel vom Stromverteiler bis zum Bauhof verlegt, oder man stellt eine Trafostation am Sportplatz beziehungsweise am Bauhof auf, wobei eine 20-KV-Leitung vom Ortsende bis zur Station verlegt werden müsste. Aus Kosten- und Wirtschaftlichkeitsgründen favorisiere das Sempt-Energiewerk die zweite Lösung.
Vor einer Entscheidung soll jetzt in Absprache mit dem kommunalen Arbeitskreis Energie eine Kostenberechnung erfolgen. Dessen Sprecher Rudi Riepl meinte grundsätzlich: „Es ist auf alle Fälle sinnvoll, eine Anschlussstelle zu erstellen.“ Diese Maßnahme könne während des Straßenausbaus der Wörther Ortsdurchfahrt umgesetzt werden.
Um weitere Schritte in dieser Sache zu besprechen, will man kurzfristig eine Sitzung des Kommunalunternehmens einberufen.vev

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