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Neuer Blickfang: Die Holzskulptur wurde jetzt der Öffentlichkeit übergeben. Mit dabei waren (v. l.) Fritz Reiser (Vorstand RVB Isen-Sempt), Gartenbauvereinschefin Renate Speer, Landschaftsarchitekt Max Bauer, Planer Reinhard Lindner, Bildhauer Johannes Gottwald, der künstlerische Leiter des Symposiums Wolfgang Fritz, Bürger meister Thomas Gneißl und seine Stellvertreterin Ulla Dieckmann.

Neue Skulptur am Hörlkofener Weiher

„Bayerisches Babylon“

„Wir sind wirklich stolz drauf“, sagte Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl zur Skulptur, die Johannes Gottwald für die Kommune im Rahmen des Holzbildhauersymposiums geschaffen hat.

Hörlkofen –In einer netten Feierstunde beim Weiher in Hörlkofen, zu den frischen Klängen der örtlichen Bläsergruppe, wurde das Kunstwerk nun offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der große Eichenstamm stammt aus dem Gemeindegebiet. Der Baum in Schieflage war aus Sicherheitsgründen in Hofsingelding gefällt und das Holz gelagert worden. Gneißl freute sich darüber, dass sich die Eiche in ein Kunstwerk verwandelt hat. Die Holzbildhauertage in Oberding seien „hervorragend ausgerichtet worden“ und es sei „phänomenal“ gewesen, dem Künstler Johannes Gottwald über die Schulter zu schauen. Der Gemeindechef dankte auch dem künstlerischen Leiter Wolfgang Fritz und den Sponsoren.

Gottwald nennt seine Skulptur „Bayrisches Babylon“. Die Bäche Sempt und Schwillach, das kostbare Wasser und der historische Wappenbezug flossen in die Gestaltung ein. Die gestürzte Krone verweist auf das Ende der Fürstenherrschaft. Die Macht liege jetzt bei den Bürgern und habe Selbstbestimmung mit sich gebracht: wichtige Errungenschaften, die nicht selbstverständlich seien. Die Darstellung stehe für eine „wasserreiche Hochkultur“ mit „vielen Rechten und Freiheiten“. Die Schaffensphase sei eine „tolle Zeit“ gewesen, so der Bildhauer. 

Vroni Vogel

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