Projekt Bayern

Beitrag zum Umweltschutz

Wörth – Die Gemeinde Wörth kann sich eine vertiefte Zusammenarbeit mit der Projektgruppe „BayernNetzNatur“, bestehend aus dem Umweltministerium und dem Büro PAN vorstellen, um aktiven Umweltschutz zu leisten. In der jüngsten Gemeinderatssitzung behandelte man ein Schreiben des ortsansässigen Biologen Dr. Jens Sachteleben, zugleich Geschäftsführer von PAN.

Wörth - Das Büro unterstützt das Umweltministerium, um Maßnahmen zur sogenannten Biodiversitätsstrategie umzusetzen. Das bedeutet, dass in Zusammenarbeit mit den Kommunen die Arten- und Sortenvielfalt gesichert und naturnahe Lebensräume erhalten werden. Zudem sollen der Biotopverbund verbessert, Umweltwissen vermittelt und vertieft werden. Wie Sachteleben schreibt, hätten einige bayerische Gemeinden das Thema „Biologische Vielfalt“ für sich entdeckt und würden das Thema als Standortvorteil sehen.

Es entstünden keine Kosten. „Darüber hinaus verpflichten sich die betroffenen Kommunen zu nichts“, so Sachteleben in seinem Schreiben. Erst später, nachdem die Gemeinden abschließend über die Vorschläge beraten haben, sollen diese die „Verantwortung für die Umsetzung der Maßnahmen“ übernehmen.

Aller Erfahrung nach dürfte dies jedoch kaum mit Mehrkosten verbunden sein, „da viele Maßnahmen nur eine geänderte Nutzungsform darstellen, die im Rahmen der Ökokontenregelung berücksichtigt oder durch Fördermittel unterstützt werden können“. Erfahrungen mit anderen Kommunen hätten sogar gezeigt, dass Kosteneinsparungen möglich seien.  

vev

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