Brand in St. Peter

Schaden in Millionenhöhe

Wörth – „Ich gehe davon aus, dass wir von Jahren reden, bis die Kirche wiederhergestellt ist“, sagte Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl am Sonntag.

Gneißl sprach  beim gut besuchten Frühschoppen  im „Klösterl“ zum Brand in St. Peter. Bei den Schäden bewege man sich wohl im siebenstelligen Bereich. Gneißl sprach von einer „massiven Sanierung“ des Gotteshauses.

„Man geht von einem technischen Defekt aus“, sagte der Gemeindechef zur Brandursache. „Es war wirklich dramatisch“, meinte Gneißl zum Feuer in der Kirche und dankte allen Einsatzkräften für die umsichtige Arbeit. Dem hat sich auch Pfarrer Angelo Kangosa nach seiner Rückkehr aus Rom angeschlossen. Durch die intensive Hitzentwicklung seien das wertvolle Altarbild Opfer der Flammen geworden und ein Großteil der Orgelpfeifen geschmolzen. Der Hochaltar sei stabilisiert worden, um einer Einsturzgefahr vorzubeugen.

Die Kirchenverwaltung ist laut Gneißl auf der Suche nach Räumlichkeiten fürs Inventar. Nachdem auch in den Kirchen von Hörlkofen und St. Koloman Sanierungsarbeiten anstünden, habe man „drei riesengroße Baustellen“.

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