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In den Ruhestand geht Hausarzt Dr. Gert Geiger (2. v. l.). Ihn verabschiedeten (v. l.) Gemeindechef Thomas Gneißl, Praxisnachfolger Dr. Fabian Geiger, Jutta Geiger, Matthias Geiger, 2. Bürgermeisterin Ulla Dieckmann und Altbürgermeister Rudi Borgo. 

Dr. Gert Geiger

Abschied vom Arzt

Als denkwürdigen Tag bezeichnete Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl die Verabschiedung von Dr. Gert Geiger beim Neujahrsempfang im Hörlkofener Rathaus. Der Hausarzt hatte 35 Jahre lang in Wörth praktiziert und die Praxis am Wörther Platzl an seinen Sohn Dr. Fabian Geiger übergeben (wir berichteten).

Wörth – Anfangs seien Patienten mit Zigarette in die Praxis gekommen, meinte Gneißl. „Im Wartezimmer wurde wie selbstverständlich geraucht. Als Aschenbecher diente in althergebrachter Manier der Schirmständer.“ Der „Entwöhnungsprozess“ sei kein leichter Gang gewesen.

In seiner Schaffenszeit habe es Geiger mit drei Bürgermeistern zu tun gehabt. Er habe folglich wohl einige Qualen mitgemacht, vermutete Gneißl, der auf Altbürgermeister Rudi Borgo zu sprechen kam: „So viel ich weiß, war mein Amtsvorgänger ihr Stammgast. Diese Kombination alleine qualifiziert Sie aus meiner Sicht schon für den Märtyrerstand“, spöttelte der Gemeindechef augenzwinkernd. Borgo nahm’s gelassen und stimmte in die allgemeine Heiterkeit ein.

Gneißl bedankte sich beim Ehepaar Jutta und Gert Geiger „für all das, was Sie in unserer und für unsere Gemeinde getan haben“ und bat die beiden, sich ins Goldene Buch der Kommune einzutragen. Der Arzt war sichtlich gerührt und bedankte sich herzlich für den Festakt und bei seinen Patienten.  vev

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