Die gut 40 Jahre alte Hütte der Wörther Wasserwacht soll durch einen wintersicheren Neubau ersetzt werden, der den aktuellen Anforderungen entspricht. 
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Ehrenamtliche wollen mithelfen

Winterfest und Frostfrei soll sie sein: Neue Wachstation für Wörther Wasserretter

Eine wintersichere Wachstation, die den aktuellen Anforderungen entspricht: Das ist der große Wunsch der Wörther Wasserwacht, die heuer bekanntermaßen ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert hat.

Wörth – Eine wintersichere Wachstation, die den aktuellen Anforderungen entspricht: Das ist der große Wunsch der Wörther Wasserwacht, die heuer bekanntermaßen ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert hat. Im Gemeinderat stellte Ortsgruppenleiter Florian Siegl das Anliegen vor.

Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) stieg danach mit dem Gremium in die Diskussion ein. Der Antrag der Wörther Wasserwacht wurde durchweg positiv aufgenommen. Man war sich einig, dass die gut 40 Jahre alte Wasserwachthütte nur noch eine begrenzte Übergangslösung für ein bis zwei Jahre darstellen könne.

Bisher war das Gebäude von der Wasserwacht über all die Jahre instandgehalten worden, wobei die Gemeinde das Material dafür bereitstellte. „Die Hütte ist weder winterfest noch frostfrei“, sagte Siegl. Sie besitze zudem keine sanitären Anlagen. So könne man in der Wachstation die Ausrüstung nach Einsätzen nicht reinigen, habe keine Duschen und Umkleidemöglichkeiten. Wenn jemand bei einem Notfall in der Hütte betreut werden müsse, gebe es dafür keinen separaten Sanitätsraum und somit keine Privatsphäre.

Der Wasserwacht-Chef plädierte für eine „kostengünstige, praktische und effektive Lösung“. Der Neubau soll auf dem bisherigen Standort errichtet werden. „Der Platz, wo sie jetzt steht, ist ideal“, meinte Siegl. Die Gemeinde soll dabei Planer und Bauherr sein. Die Wasserwacht will sich bei Planung und Bau gerne einbringen: „Wir werden uns ehrenamtlich reinhängen“, versprach der Ortsgruppen-Chef.

Bürgermeister Gneißl schlug vor, für die Ideensammlung zu einem Neubau eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der Verwaltung, der Wasserwacht und dem Ingenieurbüro Lindner ins Leben zu rufen, um das Projekt auf den Weg zu bringen.

Vizebürgermeisterin Ulla Dieckmann (SPD) lobte die hervorragende Jugendarbeit der Wasserwacht und regte an, sich frühzeitig über Fördermittel zu informieren. Die alte Hütte habe „Charme“, sei aber nicht mehr zeitgemäß, formulierte Dieckmann und meinte: „Zu lange sollte man nicht warten.“ Anton Erl (CSU) freute sich, „dass die Wasserwacht von Anfang an mitarbeiten will“. VRONI VOGEL

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