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Eine feucht-fröhliche Sautrog-Gaudi

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Wörth - Was für eine Gaudi: Das Sautrogrennen im Wörther Weiher erfreute Teilnehmer und Zuschauer gleichermaßen.

Kostümiert und keineswegs wasserscheu zeigten sich die Teilnehmer des Wörther Sautrogrennens.
1 / 20Kostümiert und keineswegs wasserscheu zeigten sich die Teilnehmer des Wörther Sautrogrennens. © Vroni Vogel
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Ein bisserl frisch war es schon am legendären Sonntagnachmittag, als sich kühne Mädels und Burschen aufmachten, sich beim siebten Sautrogrennen unerschrocken in die Fluten des idyllischen Baggerweihers zu stürzen. Die Wörther Wasserwacht, die heuer ihren 50. Geburtstag feiert, hatte zu dem feuchtfröhlichen Spektakel eingeladen.

In luftiger Höh’ beobachteten Vereinschef Florian Siegl, seine Frau Carmen, Sepp Brummer und Bürgermeister Thomas Gneißl von der Moderatorentribüne aus das Wettkampfgeschehen mit Adlerblick und treffsicheren Kommentaren. Da wurde ein bisserl derbleckt und launig räsoniert, aber vor allem kräftig angefeuert. Die vielen Gäste auf dem Weiher-Gelände fieberten kräftig mit und sorgten mit Applaus und Rufen für Motivationsschübe, wenn es den Teilnehmern recht nass nei ging.

Damen-, Herren- Kinder- und Jugendteams trafen sich, um beim Kräftemessen in den teils schwer manövrierbaren Sautrögen Weiherabenteuer und eine Riesengaudi zu erleben. Dabei sein war alles! Die Teams traten unter witzigen Namen und in teils fantasievoller Verkleidung auf. Ob „Wiflinger Untergrund“, „Die schwimmenden Enten“, „Die Kicherrennmäuse“, „Die Speed Girls“ und „Checkpot Boys“ oder das Team „Untergang“. Alle gaben ihr Bestes und nahmen auch ein Schiffbruchschicksal mit viel Humor in Kauf.

Redlich bemühte sich zum Beispiel „Die rote-schwarze Fraktion“ mit SPD-Vizebürgermeisterin Ulla Dieckmann und CSU-Gemeinderat Toni Erl um einen harmonischen Rudergleichklang, der trotz guten Willens nicht glücken wollte. Der Trog kippte. Das Politduo zeigte Eintracht im Scheitern und half sich in gegenseitiger Solidarität bei der nicht ganz einfachen Rückkehr ans rettende Ufer.

Unter den kostümierten Sautrogkapitänen gaben sich rosarote Riesenosterhasen, ein Fruchtzwerg, eine Langnase und ein furchtloser Wikinger die Ehre. Andere unbekümmerte Leichtmatrosen traten gleich im praktischen Badeoutfit an. Denn dass man beim Kampf mit dem störrischen Trog, der eine fein ausbalancierte Gleichgewichtsakrobatik erforderte, trocken bleiben würde, erwies sich meist als leichtsinniger Trugschluss.

Das kräftezehrende Rennen war bestens dazu angetan, bei feinen Schmankerln und Getränken die verlorenen Kalorien wieder aufzufüllen. Denn das Wasserwachtteam wartete mit einer verlockenden Fressmeile in netter Biergarten-Atmosphäre auf. Eine ehrenvolle Siegerehrung gab’s natürlich auch.

Die Gewinner

Herren: 1. Mayr Buam mit Maxi und Christoph Mayr; 2. Saubären mit Thomas Stimmer und Stefan Laurent; 3. Team Untergang mit Kathi Menrad und Felix Hupfer.

Damen: 1. Schuasta Dirndl mit Martina und Melanie Adam; 2. Team Flash mit Daniela Stimmer und Regina Fertl; 3. Team Abseits mit Anna Hupfer und Julia Wanderer.

Jugend: 1. Die fahrende Titanic mit Maxi Jell und Tobi Grätzlmaier; 2. Die schwimmenden Enten mit Nina Hoffmann und Sophie Köhler; 3. Jofranis mit Johanna Adam und Franziska Forster; 4. Checkpot Boys mit Sebastian Forster und Jakob Schober. (Vroni Vogel)

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