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Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr Hörlkofen: Johannes Schletter, 2. Kommandant Andreas Thaler, 1. Kommandant Peter Schletter, Bürgermeister Thomas Gneißl, Alexander Matje, Nina Schumertl, Michael Thaller, Andreas Hollinger, Michael Sander, Stefan Förg, Ludwig Altmann und Markus Schumacher.

Feuerwehr Hörlkofen 

94 First-Responder-Einsätze: Die gesamte Palette an Notfällen

Allzeit bereit: 1168 ehrenamtliche Stunden bei 152 Einsätzen leistete die Hörlkofener Feuerwehr im vergangenen Jahr. In der Jahreshauptversammlung stellte Kommandant Peter Schletter die Jahresbilanz vor.

Hörlkofen – In 61 Übungen und vielen Lehrgängen, Aus- und Fortbildungen wurde neues Wissen erworben und gefestigt – „2195 Stunden an geopferter Freizeit oder Urlaub“. Die Wehr verzeichnete 94 First-Responder-Einsätze. „Die gesamte Palette an Notfällen konfrontierte uns dabei“, so Andreas Thaler vom First- Responder-Team.

Am Ostersonntag 2016 war die Wehr besonders gefordert. Am frühen Abend ereignete sich zunächst ein Verkehrsunfall in Walpertskirchen mit drei Verletzten. Nach diesem Einsatz, gerade am Feuerwehrhaus zurück, wurden die Aktiven zum Kirchenbrand von St. Peter nach Wörth gerufen – „einer der größten Brandeinsätze der vergangenen Jahre“. 14 Feuerwehren waren bis zu sechs Stunden im Einsatz. „Dank unseres Druckluftschaums als Löschmittel konnte zumindest der Wasserschaden auf ein Minimum begrenzt werden“, so Atemschutzleiter Matthias Hammerath.

Ein umgestürzter Baum auf dem Gleis im Hörlkofener Bahnhof, Äste auf der Fahrbahn, eine brennende Gartenhütte bei Hörlkofen und zwei Katzenrettungen waren weitere Einsätze. 2016 sei es zudem über das Jahr verteilt vermehrt zu Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen gekommen, auch in der Hörlkofener Flüchtlingsunterkunft. Die Wehr führte Gründe an: „Missachten der Verhaltensregeln, eine unglückliche Installation und keine Dunstabzüge in den Küchenbereichen“. Zwei Mal sei man zu einer Brandmeldeanlage in einem größeren Gewerbebetrieb in Hörlkofen alarmiert worden. Der Auslöser: Verrauchung beziehungsweise Maschinenbrand. Diese beiden Alarmierungen aufgrund technischer Defekte führten vor Augen, dass Brandmeldeanlagen „trotz der häufigen Fehl- oder Falschalarme durchaus ihre Berechtigung haben“.

Die Jugend engagierte sich in über 3700 Stunden ehrenamtlich, renovierte ihren Jugendraum und legte das CTIF-Abzeichen der Jugendfeuerwehr ab.


Ehrungen

10 Jahre: Alexander Matje, Andreas Hollinger

25 Jahre: Johannes Schletter, Peter Schletter. Michael Thaller, Thomas Altmann, Wolfgang Einzinger, Manfred Menzinger, Markus Strohmaier

30 Jahre: Josef Mayer


Beförderungen:

Feuerwehranwärter: Michael Sander

Feuerwehrfrau: Nina Schumertl

Feuerwehrmann: Ludwig Altmann, Markus Schumacher

Hauptlöschmeister: Stefan Förg

Atemschutzträger: Ramona Rauscher


Vroni Vogel

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