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Seit zehn Jahren im Einsatz sind die First Responder der Hörlkofener Feuerwehr – hier ein Teil der Kameraden. 

First Responder der Feuerwehr Hörlkofen

Mehr als 1000 Einsätze in zehn Jahren

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Seit zehn Jahren gibt es bei der Feuerwehr Hörlkofen eine First-Responder-Gruppe. Seit ihrer Gründung hatte sie 1000 Einsätze.

Wörth Stolz auf die Freiwillige Feuerwehr Hörlkofen ist Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl. In der Bürgerversammlung ließ er Revue passieren, was sich bei den Aktiven im laufenden Jahr alles getan hat. Der bisherige Kommandant Peter Schletter hatte, wie berichtet, das Kommando nach zehn Jahren an Andreas Thaler übergeben. Sein Stellvertreter ist Michael Thaller. „Es gibt eine Fernsehsendung, die heißt ,Hubert und Staller‘. Wir haben ,Thaler und Thaller‘“, scherzte der Bürgermeister.

Gneißl sprach ein besonderes Jubiläum an. Seit zehn Jahren gibt es die First Responder in der Hörlkofener Wehr. Mehr als 1000 Einsätze mit über 750 Einsatz- sowie 3000 Aus- und Fortbildungsstunden hat die Truppe seitdem absolviert. 17 Feuerwehrler sind hier aktiv: ein Rettungsassistent, drei Rettungssanitäter und 13 Feuerwehrsanitäter. „Das ist eine hervorragende Einrichtung, die gibt es nicht überall“, sagte Gneißl. Er bezeichnete die First Responder als „ganz tolles Aushängeschild für uns als Gemeinde“. Allein seit November 2017 hatten die First Responder 70 Einsätze – „nicht alle sind glücklich ausgegangen“.

Insgesamt musste die Wehr 127 Mal ausrücken. Um den Nachwuchs sorgt man sich in der Gemeinde nicht. Allen voran Jugendwartin Sandra Schumertl kümmere sich um die jungen Brandlöscher, von denen in den nächsten zwei Jahren 16 in den Aktivendienst wechseln. „Das heißt natürlich, dass wir auch ein Stück weit investieren müssen“, so Gneißl. Man werde sich über kurz oder lang mit dem Feuerwehrhaus an sich beschäftigen müssen.

Die First-Responder-Einheit stellt eine Ergänzung in der Rettungskette dar – keinen Ersatz. Parallel wird immer ein Rettungswagen und eventuell entsprechend dem Krankheits- oder Verletzungsbild ein Notarzt alarmiert. Der Transport des Notfallpatienten erfolgt immer durch den Rettungsdienst.

Die First Responder können durch ihren Standortvorteil in der Gemeinde Wörth in der Regel schneller vor Ort sein als der Rettungsdienst und so binnen weniger Minuten qualifizierte Erste Hilfe leisten.

„Wir stellen uns seit November 2008 dieser besonderen Herausforderung und sind 365 Tage im Jahr für Sie da. Wundern Sie sich also nicht, wenn sie den Notruf wählen und dann noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes Kollegen von der Feuerwehr vor Ihrer Tür stehen und ihre Hilfe anbieten“, schreiben die First Responder auf der Internetseite der Feuerwehr.  

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