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Sein Amt als Kommandant hat Peter Schletter (r.) aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Sein Nachfolger ist Andreas Thaler (l.). In der Hauptversammlung wurden zudem Kameraden geehrt und befördert (v. l.): Franz Frank (40 Jahre), Bürgermeister Thomas Gneißl, Stephan Korschil, Sandra Schumertl (30), Josef Stimmer (30), Johannes Siegl (10), Anna Altmann, Sander Johannes, Maxi Schumertl, Michael Sander, Stefan Kühnel, Stefan Zaja, Ludwig Altmann (neuer Mannschaftssprecher) und Michael Thaller (neuer stellvertretender Kommandant).

Feuerwehr Hörlkofen 

Vom Stellvertreter zum Kommandanten

Die Feuerwehr Hörlkofen hat einen neuen Kommandanten. Peter Schletter musste sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Sein Nachfolger ist der bisherige Vize Andreas Thaler.

Hörlkofen – Führungswechsel bei der Feuerwehr Hörlkofen: Deren Gesicht Peter Schletter gab sein Amt als Kommandant, das er zehn Jahre lang bekleidet hatte, aus gesundheitlichen Gründen ab. Als sein Nachfolger wurde der bisherige Stellvertreter Andreas Thaler gewählt, sein Vize ist Michael Thaller.

In seinem letzten Rückblick als Kommandant berichtete Schletter von vielen Ereignissen, „die mich prägen und stolz auf das Geleistete machen“. Zahlreiche Einsätze galt es zu meistern, darunter auch das massive Hochwasser im Jahr 2013. Der vielseitig ausgebildete, scheidende Kommandant freute sich, das 140-jährige Gründungsfest der Feuerwehr begleitet zu haben und auch über den „Rückhalt aus der Gemeinde“. Stolz ist Schletter zudem über die sehr aktive Jugend.

Zu den geleisteten Aktivitäten sagte er: „Das alles ist ein Verdienst von uns allen miteinander, und ich durfte zehn Jahre lang an der Spitze stehen – mit dem Rückhalt von euch.“ Schletter wünschte „einen guten Weg in die Zukunft, der von Respekt und Vertrauen geprägt sein muss. So meistern wir die anstehenden Einsätze und Aufgaben“.

2017 wurde die Hörlkofener Feuerwehr zu 130 Einsätzen gerufen. Durch eine geänderte Alarmierung bei den First Respondern hätten sich diese Einsätze auf 80 verringert. Zurückgegangen seien dank baulicher Veränderungen auch die Fehlalarme in der Hörlkofener Asylunterkunft – von zwölf auf drei.

Zehnmal sei man vergangenes Jahr zu Bränden gerufen worden. Diese nähmen zu und würden zeitintensiver, so die Bilanz der Feuerwehr. Dies liege unter anderem an anderen Baustoffen, der Wärmedämmung und Lüftungsanlagen. Die Technischen Hilfeleistungen mit 37 Einsätzen blieben in etwa auf dem Vorjahresniveau.

„Aus Sicht der Jugendgruppe war 2017 ein besonderes Jahr“, bilanzierte Jugendwartin Sandra Schumertl. Eine neue Herausforderung sei die Teilnahme am Bundeswettbewerb durch alle Instanzen gewesen. Beim Landeswettbewerb belegte Hörlkofen Platz 20 von 27 Mannschaften – „für das erste Mal eine tolle Leistung“. 1200 Stunden Vorbereitungszeit investierten die jungen Leute für dieses Abzeichen. „Grandios“ sei der Erfolg der Jugendgruppe beim Bundeswettbewerb gegen eine Auswahl der Aktivenmannschaft gewesen. Die Jugendfeuerwehr traf sich 2017 an 60 Tagen. Dabei habe man 2817 Stunden (ohne Betreuerstunden) geleistet.

Beförderungen und Ehrungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. Maxi Schumertl und Timo Sossau wurden zu Feuerwehranwärtern befördert, Anna Altmann und Regina Pfanzelt zu Feuerwehrfrauen und Michael Sander zum Feuerwehrmann. Stephan Korschil und Johannes Sander sind jetzt Oberfeuerwehrmänner, Martin Löw und Stefan Kühnel Hauptfeuerwehrmänner. Kühnel absolvierte zudem wie Sandra Schumertl die Ausbildung zum Maschinisten. Sie ist außerdem jetzt Oberlöschmeisterin und Stefan Zaja Oberlöschmeister. Vroni Vogel

Die Ehrungen

für aktive Mitgliedschaft: Franz Frank (40 Jahre), Josef Stimmer, Sandra Schumertl und Georg Ortner (je 30 Jahre) sowie Johannes Siegl (10 Jahre).

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