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Szenen aus dem Märchenfilm „Zauberschwert“ wurden in der wildromantischen Landschaft kurz vor St. Koloman unter der Regie von Matthias Holl (r.) und Philipp Holl (3. v. l.) gefilmt. 

Ferienprogramm Wörth

Filmemachen wie die Profis

Egal ob Green Screen, Computer-Tricks oder Scheinwerfer: Die Wörther Ferienprogramm-Kinder durften sich beim Dreh eines Märchenfilms ganz wie in Hollywood fühlen.

von Vroni Vogel

Wörth – Wie entsteht eigentlich ein Film? Dieser Frage ging eine Kindergruppe in der Praxis nach. Sie drehte, betreut von Matthias Holl und seinem Sohn Philipp, an zwei Tagen einen Märchenfilm. Das Projekt fand im Rahmen des Wörther Ferienprogramms statt.

Für die Außenaufnahmen suchten sich die Filmfreunde ein wildromantisches Gelände kurz vor St. Koloman aus und holten dafür auch eine Drehgenehmigung ein, um über einen holprigen Feldweg an den Ort des Geschehens zu gelangen. Alexander war am ersten Tag der aufmerksame Tonmann, der elfjährige Robin und Philipp Holl standen hinter der Kamera. Matthias Holl führte Regie.

Das Drehbuch für „Zauberschwert“ hatten Vater und Sohn gemeinsam entwickelt. Die zehnjährige Laura schlüpfte in die Traumrolle der Prinzessin. Ein anderes Mädchen im schwarzen Kapuzenumhang spielte die geheimnisvolle Schülerin des Zauberers. Einige Kinder waren als Freunde der Prinzessin in Aktion. „Eine hoch motivierte Gruppe“, freute sich Matthias Holl.

Die Mädchen und Buben lernten wichtiges Zubehör wie die Filmklappe, die Tonangel, Scheinwerfer und einen Reflektor kennen. Die beiden Kameras wurden frei geführt. Es gab aber auch ein Stativ. Einige Szenen, die in einer Fantasielandschaft spielen, wurden in der Wörther Ortererschule vor einer grünen Leinwand („Green Screen“) gedreht, um sie später per Computertechnik zu bearbeiten. Die Fertigstellung des Filmmaterials im „Schneideraum“ der Schule gehörte ebenfalls zur Veranstaltung.

So erlebten die Kinder, dass die Szenen oft in einer ganz anderen Reihenfolge gedreht und erst beim Schnitt passend zur Geschichte aneinandergesetzt werden. Sie lernten Computer-Tricks kennen, die eine virtuelle Fantasiewelt entstehen ließen. Der fertige Film wurde der Teilnehmerschar dann vorgeführt.

Matthias Holl bietet seit gut zehn Jahren Veranstaltungen im gemeindlichen Ferienprogramm an und wird dabei auch von seinem Sohn Philipp regelmäßig unterstützt. Auf dem Programm standen unter anderem Computeranimation, Trampolin-Springen, Klettern oder sogar Tandem-Gleitschirmfliegen.

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