Gewitterfront rollt auf Bayern zu: Höchste Warnstufe vor schwerem Unwetter in mehreren Landkreisen

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Fair Trade und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung waren die zentralen Themen in der Firmvorbereitungsveranstaltung im Wörther Pfarrheim. Die jungen Leute setzten sich intensiv damit auseinander. Moderiert wurde d er Workshop von Carina Bischke (stehend, 2. v. r.). Auch Firmorganisatorin Ulla Dieckmann (sitzend, r.) wirkte mit. 

Billig-Waren, schwierigen Arbeitsbedingungen und Dumpinglöhnen

Veranstaltung der Firmling: Auch Kleinigkeiten können die Welt verändern

In einer Veranstaltung im Rahmen der Firmvorbereitung haben sich die Wörther Firmlinge mit Billig-Waren, schwierigen Arbeitsbedingungen und Dumpinglöhnen beschäftigt. 

Wörth – „Gottes Schöpfung bewahren und verantwortlich für unsere Erde handeln“: Unter diesem Thema stand eine Veranstaltung im Rahmen der Firmvorbereitung im Wörther Pfarrheim. Zusammen mit der Erdinger Referentin Carina Bischke von Bags e.V. (Bildungsarbeit Global Sozial), setzten sich die Jugendlichen mit den Schattenseiten billig produzierter Waren, schwierigen Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit, Dumpinglöhnen und ungerechter Welteinkommensaufteilung auseinander.

Hoffnungsvolles Fazit

Die Gruppe erarbeitete, unter welchen Bedingungen die Rohstoffe für Jeans, Handys, Kaffee und Schokolade hergestellt werden. Schockiert habe die Zahl, dass innerhalb von zehn Jahren 200 000 Baumwollbauern in Indien Selbstmord begangen hätten, weil sie aufgrund der Knebelverträge eines Großkonzerns keinen Ausweg mehr sahen, berichtete Firmorganisatorin Ulla Dieckmann. Die Erkenntnis, dass in Afrika 16 Prozent der Weltbevölkerung angesiedelt sind, ihr Anteil am Welteinkommen aber nur rund 3,2 Prozent beträgt, obwohl der Kontinent reich an Rohstoffen ist, griffen die jungen Leute im nachfolgenden Gottesdienst auf. Sie zogen mit einem afrikanischen Sprichwort ein hoffnungsvolles Fazit: „Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele keine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.“

Regionales Einkaufen, schonender Umgang mit Rohstoffen und bewusstes Einkaufsverhalten

Denn der Wunsch nach Veränderung ungerechter Strukturen sei ein zentrales Anliegen gewesen, so Dieckmann: „Fair Trade ist das Thema der Jugend.“ Die konzeptionelle Idee dazu habe Firmgruppenleiterin Christina Englhart eingebracht. Die Jugendlichen hätten „intensiv und begeistert“ nach Lösungen gesucht. Regionales Einkaufen, der schonende Umgang mit Rohstoffen und ein bewusstes Einkaufsverhalten, das nicht nur auf Billigprodukte abziele, seien genannt worden. Das Firmteam und Pater Slawo unterstützten die zukunftsweisende Veranstaltung. 

Vroni Vogel

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