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Der Vorstand des Wiflinger Gartenbau- und Verschönerungsvereins (v. l.): Beisitzerin Gabi Wanderer, Kassierin Christina Hildebrand, 2. Vorsitzender Fabian Stimmer, Vorsitzender Sepp Brummer, Schriftführerin Gerlinde Mayer sowie die Beisitzer Markus Buertesch und Josef Knauer. Nicht auf dem Bild: Die Kassenprüfer Klaus Huber und Florian Siegl.

Gartenbau- und Verschönerungsverein Wifling 

Die Zukunft des Gartenbauverein Wifling liegt in jungen Händen

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Eine Mischung aus „Jüngeren, Neubürgern und erfahrenem Stammpersonal“, so Vorsitzender Sepp Brummer, führt den Gartenbau- und Verschönerungsverein Wifling in den kommenden Jahren. Auf sie wartet viel Arbeit – heuer wird wieder ein Maibaum aufgestellt.

Wifling – Probleme bei der Besetzung von Vorstandsämtern, immer weniger junge Mitglieder: Viele Vereine plagen die gleichen Sorgen. Auch der Gartenbau- und Verschönerungsverein Wifling hatte damit zu kämpfen. Doch der rührigen Truppe um Vorsitzenden Sepp Brummer (59) ist es gelungen, die Jugend in die Führungsriege zu holen. Mit Fabian Stimmer (27), Christina Hildebrand (23) und Markus Buertesch (28) konnten gleich drei Vorstandsmitglieder unter 30 gefunden werden.

Auf Suche nach neuen Kollegen hatte sich der Vorstand bereits vor rund eineinhalb Jahren gemacht. Aus beruflichen Gründen wollte Brummer, der den Verein 2006 von seinem Vorgänger und Vereinsgründer Rudi Gneißl übernommen hatte, den Vorsitz eigentlich abgeben. „Doch es stellte sich heraus, dass sich auch andere mit diesem Gedanken trugen“, blickte er am Freitagabend in der Jahreshauptversammlung im Klösterl zurück.

Neben ihm wollten auch sein Stellvertreter Hans Buertesch, Schatzmeisterin Birgit Stimmer sowie die Beisitzer Johann Stimmer und Thomas Gneißl nicht mehr kandidieren. „Eine fatale Situation“, kommentierte Brummer. Er habe daraufhin viel darüber nachgedacht, wie man junge Leute in den Vorstand bringen könnte. „Vielleicht liegt es ja am Namen oder am Verein an sich. Wir sind eben kein Sport- oder Schützenverein und schon gar kein Burschenverein“, meinte Brummer. Er selbst ist ein Gründungsmitglied – damals gerade 19 Jahre alt.

„Mir liegt der Verein sehr am Herzen“, sagte Brummer. So habe er sich letztlich doch entschieden, erneut zu kandidieren – „unter der Prämisse, dass wir jüngere und Neubürger ebenso einbinden wie erfahrenes Stammpersonal“. Die Suche war erfolgreich: Brummers neuer Stellvertreter ist Fabian Stimmer. Die Kasse übernimmt Christina Hildebrand, die seit einem Jahr in Wifling lebt. Schriftführerin bleibt auch im neunten Jahr Gerlinde Mayer. Gabi Wanderer, seit vier Jahren Beisitzerin, bekommt Unterstützung von Markus Buertesch und Josef Knauer. „Mit dieser Basis können wir in die Zukunft starten“, sagte Brummer.

Auf den Vorstand des gut 100 Mitglieder starken Vereins kommt in den nächsten Wochen jede Menge Arbeit zu, denn nach fünf Jahren stellt der Gartenbau- und Verschönerungsverein wieder einen Maibaum in der Wiflinger Ortsmitte auf. Im Rahmen des Maibaumstüberls wird auch das 40-jährige Bestehen gefeiert (Bericht folgt).

Daneben organisiert der Verein jedes Jahr einige gesellige Aktivitäten. Dazu gehört unter anderem die Maiandacht am Feldkreuz Richtung St. Koloman, die heuer am 25. Mai gefeiert wird. Seit einigen Jahren gibt es Frühschoppen am Maibaum, der nächste Termin ist der 3. Juni. Danach startet der Wiflinger Radldog mit noch unbekanntem Ziel – voriges Jahr ging der sehr gut besuchte Ausflug zur Haselnussplantage nach Moosinning. Ebenfalls erfolgreich sind der Weißwurst-Frühschoppen (1. Juli) und das Dorffest, das am 14. Juli im Hof der Metzgerei Holzer steigt. Bereits stattgefunden hat die Wiflinger Schneebar, die aufgrund des meist nicht vorhandenen Schnees einen neuen Namen bekommen soll. Daneben bietet der Verein Baumschneidekurse, Weidenflechten und Obstpressen. Außerdem halten die Mitglieder zahlreiche Ruhebänke in der Gemeinde in Schuss, stellen einen Christbaum am Maibaumplatz auf und binden Jahr für Jahr einen Adventskranz.

„Der Gartenbau- und Verschönerungsverein ist ein massiver Baustein im gemeindlichen Vereinsleben. Dabei ist er kein klassischer Gartenbauverein, sondern eher ein Universalverein – und ein Stück weit der Herzschlag Wiflings“, sagte Bürgermeister Thomas Gneißl, selbst ein Wiflinger und vormals Beisitzer.

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