Gemeinderat Wörth

Klare Linie fürs Bäume fällen

Wörth – Rund um Bäume drehte sich die Wörther Gemeinderatssitzung. Unter anderem ging es um den Umgang mit den Pflanzen auf öffentlichen Grünflächen.

Einen Grundsatzbeschluss zum Umgang mit Bäumen auf öffentlichen Grünflächen traf das Wörther Ratsgremium in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr. Man will bei künftigen Anfragen und Anträgen eine klare Linie vorgeben. Demnach werde das Fällen von Bäumen nur dann ins Auge gefasst, wenn das Gehölz ein Verkehrssicherheitsrisiko darstelle, ein Standsicherheitsproblem vorherrsche oder der Baum nicht mehr vital sei. Ansonsten setze man auf Baumpflegemaßnahmen.

Außerdem wurde beschlossen, für den Dorfplatz in Hofsingelding mit seinem Baumbestand einen Arbeitskreis ins Leben zu rufen, um Ideen für die Gestaltung des Ortsmittelpunktes zu entwickeln. Auch die Bürger können daran aktiv mitwirken.

Wie Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) weiter informierte, sollen einige Bäume am Baggerweiher, die keine Standfestigkeit mehr besitzen, entfernt werden. Dabei plane man eine vorausschauende Nachbepflanzung ein. Diese Maßnahme soll in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Erding erfolgen.

Um bereits gefällte Bäume geht’s beim Holzbildhauersymposium „SkulpTour III“. Daran wird Wörth teilnehmen. Man will sich nun Gedanken über den Standort der Skulptur machen, die im Rahmen der Kunstaktion für die Kommune geschaffen wird. Wünschenswert sei ein Platz entlang eines Radwegs. Wörth sei für die verkehrssichere Befestigung des Werks zuständig. Gneißl erklärte, dass man das Holz dafür selbst bereitstelle. Es ist „ein Baum aus der Heimat“ – nämlich eine Eiche, die in Hofsingelding stand und wegen ihrer Schieflage gefällt werden musste. Der Stamm werde bereits seit einem Jahr gelagert.

Außerdem will die Gemeinde per Aufruf im Mitteilungsblatt darauf hinweisen, dass für die Skulptur Patenschaften mit einer Mindestsumme von 500 Euro übernommen werden können. Schön wäre, so Gneißl, wenn die Paten aus der Gemeinde stammten. Sollte Wörth jedoch die alleinige Patenschaft übernehmen, schlage das mit 1500 Euro zu Buche.

Vroni Vogel

Rubriklistenbild: © dpa

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