Gemeinderat Wörth 

Neues Löschfahrzeug für Hörlkofener Wehr

Die Feuerwehr Hörlkofen bekommt ein neues Löschfahrzeug. Das LF 20 ersetzt das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 – allerdings mit größerem Tank.

Wörth– Die Freiwillige Feuerwehr Hörlkofen bekommt 2019 ein neues Löschfahrzeug. Der Wörther Gemeinderat gab in seiner Sitzung am Montagabend Grünes Licht für die Anschaffung und stellte damit die Weichen für eine zeitgemäße Ausstattung.

Das Ergebnis war von den vielen anwesenden Feuerwehrleuten mit Spannung erwartet worden. Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) stellte den Sachverhalt vor. So sei in der Feuerwehrbedarfsplanung empfohlen worden, das 25 Jahre alte Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 zu ersetzen.

Aufgrund der Regelung zur EU-Abgasnorm wurde vorgeschlagen, bereits im nächsten Jahr ein neues Feuerwehrfahrzeug in Auftrag zu geben. Die Bezahlung würde teils noch 2018 für das Fahrgestell und der Rest 2019 erfolgen. Wie Gneißl weiter ausführte, habe das Ratsgremium bereits bei den Haushaltsvorberatungen die entsprechenden Mittel in die Finanzplanung für 2019 eingestellt.

Bei der Auswahl des Feuerwehrfahrzeugs folgte man der Empfehlung der Wehr, ein Löschgruppenfahrzeug LF 20 mit vergrößertem Löschwassertank (mindestens 2500 Liter) zu kaufen. Dieses Fahrzeug besitze ausreichend Platz, um eine „eigenständige taktische Einheit“ sowie die übliche feuerwehrspezifische Beladung zum Einsatzort zu bringen.

Da bei der Standardausstattung das Wassertankvolumen eines LF 20 nur 2000 Liter betrage, riet die Feuerwehr, den Wagen mit einem größeren Tank zu bestücken. Die Anschaffung des Löschfahrzeugs könne mit einem Festbetrag von 100 000 Euro gefördert werden.

Der Wörther Gemeindechef berichtete, dass das Thema „in einigen überaus angenehmen Gesprächen“ mit den Feuerwehrkommandanten vorbesprochen worden sei. Gleichzeitig verlieh Gneißl seiner Erleichterung Ausdruck, nur eine Feuerwehr im Gemeindegebiet zu haben, die man immer optimal ausstatten wolle.

Der Bürgermeister dankte für das große Engagement und sprach sich salopp für den Fahrzeugkauf aus: „Wasser marsch, dad i sogn!“ Der Beschluss fiel einstimmig.

Auf die Frage aus dem Gremium, was mit dem alten Fahrzeug geschehen soll, meinte Gneißl, dass es dank der umsichtigen Pflege noch gut in Schuss sei und daher verkauft werde soll. Das müsse schon aus Platzgründen geschehen.

Vroni Vogel

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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