Signalstörung: Verzögerungen auf der Stammstrecke

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Bei Niederwörth kam es 2013 zu Überschwemmungen. Hier könnte zum Schutz der Stadt Erding ein Damm entstehen. Doch dagegen wehren sich die Nachbarn aus der Gemeinde Wörth. Nun hat es erneut Ärger gegeben.

Hochwasserschutz für die Stadt Erding

„Nicht eingeladen“: Gotz sauer auf Wörther Bürgerinitiative

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Beim Hochwasserschutz für die Kreisstadt kriselt es im Verhältnis von Erding und Wörth nach wie vor massiv.

Erding/Wörth - Weder Oberbürgermeister Max Gotz noch Hochwasserreferent Burkhard Köppen (beide CSU) waren zu dem hochrangigen Treffen am Mittwoch in Niederwörth (wir berichteten) eingeladen. Sie wussten auch nicht von dem Termin der Bürgerinitiative Niederwörth, bei dem unter anderem Umweltministerin und Stimmkreisabgeordnete Ulrike Scharf (CSU), das Wasserwirtschaftsamt München, SPD-Landtagsabgeordneter Florian von Brunn und Wörths Rathauschef Thomas Gneißl (ÜPWG) anwesend waren. Bekanntlich war dort über eine Kompromisslösung mit einem niedrigeren Damm und lokalen Renaturierungen gesprochen worden.

Im Umweltausschuss des Stadtrats machte Gotz seiner Verärgerung Luft. „Ich habe das nur in der Zeitung gelesen und war überrascht.“ Man habe explizit gemeinsames Vorgehen und gegenseitige Information vereinbart. „Das ist schon sehr fragwürdig, denn es geht hier um den Hochwasserschutz für die Stadt Erding“, kritisierte Gotz. „Bei uns ist es auch üblich, mit den Bürgerinitiativen zusammenzuarbeiten.“

Gut sei, dass sich das Wasserwirtschaftamt Zeit nehme, um die Grundwasserproblematik genau zu analysieren.

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