+
Mit der Beteiligung von Eltern und Kindern wird der Hörlkofener Spielplatz umgestaltet. Dazu fand eine Besprechung im Rathaus statt, moderiert von Vizebürgermeisterin Ulla Dieckmann (sitzend, 2. v. l.) und Fachfrau Andrea Klenner-Felbinger (stehend) vom technischen Bauamt.

Projekt mit Eltern und Kindern

Hörlkofener Spielplatz soll zum Spielparadies werden

Gemeinsam mit den Eltern wird in Hörlkofen der bestehende Spielplatz aufgemöbelt. Kleine und große Kinder sollen dort ein Spielparadies vorfinden.

Wörth/Hörlkofen– Ein Mix aus neuen und bestehenden Spielgeräten, dazu lauschige Nischen und Sitzgelegenheiten: Die Neugestaltung des Hörlkofener Spielplatzes wird mit Beteiligung der Eltern und Kinder als Nutzer auf den Weg gebracht. Engagierte Eltern haben sich auch mit einer Unterschriftenaktion für die Belebung des Platzes durch eine zeitgemäße Ausstattung stark gemacht. Der Platz wurde früher vom Spielplatzverein betreut, inzwischen ist er in die gemeindliche Zuständigkeit übergegangen.

Pfiffiges Konzept für das großzügige Gelände

Es fand bereits eine Begehung mit allen Beteiligten statt. Jetzt wurde zur Besprechung ins Hörlkofener Rathaus eingeladen, die Vize-Bürgermeisterin Ulla Dieckmann (SPD) und die Fachfrau des Technischen Bauamts, Andrea Klenner-Felbinger, moderierten. Auch Kinderhausreferent Anton Erl (CSU) und Verwaltungschef Oliver Guderle nahmen daran teil.

Klenner-Felbinger hatte die Ideen gebündelt und dazu ein pfiffiges Konzept mit anschaulichem Spielplatzplan entwickelt, das mit Eltern und Kindern erneut besprochen wurde. Künftig sollen auf dem großzügigen Gelände über der Bepflanzung Nischen entstehen, die Bereiche für Kleinkinder, Grundschulkinder und Jugendliche strukturieren und abgrenzen sollen, ohne sie abzuschotten. „Toll, dass die Bereiche abgeteilt sind“, meinte eine Mutter in der Diskussion. Der Spielplatz soll für jüngere und ältere Nutzer im guten Miteinander nutzbar sein.

Bolzplatz soll bleiben, ebenso die Seilbahn

Auch an die Eltern als Begleitung der kleinen Kinder wurde mit Sitzgelegenheiten gedacht. Der Bolzplatz soll erhalten bleiben, ebenso die Seilbahn als beliebtes Spielgerät. Das Spielhaus will man mit einem neuen Anstrich versehen. Daneben will man in die Jahre gekommene Geräte durch Neuanschaffungen ersetzen. So wurde besprochen, welche Spielgeräte für die jeweiligen Altersgruppen attraktiv und geeignet sind – dieser Punkt war vor allem für die Kinder von großem Interesse. Fürs Balancieren, Drehen, Wippen, Klettern und Schaukeln soll es Geräte geben, aber man will auch lauschige Nischen zum Träumen und Entspannen schaffen.

Der Schlittenberg sollte etwas aufgeschüttet werden, da er inzwischen stark abgetragen worden sei. Als Gefahrenpunkt wurde die Laterne neben dem Bolzplatz und der Schlittenbergabfahrt gesehen. Hier wurde eine Abpolsterung vorgeschlagen, und es soll Kontakt zur SEW aufgenommen werden.

Nachdem in der Spielplatzsitzung jetzt ein erneutes Meinungsbild von Eltern und Kindern eingeholt worden ist, wird das Projekt in einem nächsten Schritt im Gemeinderat besprochen.

Vroni Vogel

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

U17-Eispiraten gewinnen klar gegen Amberg
Die U17 des ESC Dorfen gewann 5:0 beim ERSC Amberg – der zweite Sieg im zweiten Bezirksliga-Spiel.
U17-Eispiraten gewinnen klar gegen Amberg
100 Prozent für Hans Wiesmaier
Die Wählergemeinschaft Maria Thalheim hat Hans Wiesmaier zum Bürgermeisterkandidaten ernannt. Wiesmaier macht den Job bereits seit 24 Jahren.
100 Prozent für Hans Wiesmaier
Enis’ Luftballon fliegt bis nach Bamberg
60 Antwortkarten kamen zurück. Während dem Herbstfest ließen Erdinger Kinder Luftballone fliegen. Enis‘ Ballon flog bis nach Bamberg.
Enis’ Luftballon fliegt bis nach Bamberg
Schwesternwohnheim: Sanierungskosten steigen von 660 000 auf 1,9 Millionen Euro
660 000 Euro hätte die Sanierung des Schwesternwohnheims am Klinikum kosten sollen. Doch diese Zahl ist offenbar völlig unterdimensioniert.
Schwesternwohnheim: Sanierungskosten steigen von 660 000 auf 1,9 Millionen Euro

Kommentare