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Freuen sich über die Spenden zum Umbau der Schießanlage von Hubertus Hörlkofen (v. l.): Hans Meier, Katharina Brutschi, Hans Bottesch, Steffi Popfinger, Björn Vogt von der VR-Bank Erding, Manfred Popfinger, E rich Bottesch, Michael Kutscherauer und Veronika Bartl.

Hubertus Hörlkofen 

Auf dem Weg zum elektronischen Schießstand

„Viele schaffen mehr“: Unter diesem Motto sammelten die Hubertus-Schützen Hörlkofen für den Umbau ihrer Schießanlage erfolgreich Spenden im Crowd-Funding-Programm der VR-Bank.

Hörlkofen„Unser Ziel ist es, den 1888 gegründeten Verein für die Zukunft zu rüsten und die Verbindung von modernem Schießsport und Tradition zu schaffen. Wir wollen damit allen Mitgliedern einen Verein bieten, in dem Sport, Geselligkeit und Tradition gelebt werden können“, erklärt Schützenmeister und Projektinitiator Erich Bottesch. Zur Finanzierung ist man unter anderem auf die VR-Bank Erding zugegangen, um deren Crowd-Funding-Plattform zum Spendensammeln zu nutzen. „Wir haben verfolgt, dass das bei anderen Vereinen sehr gut funktioniert hat, und freuen uns nun umso mehr, dass auch für unser Projekt eine so stolze Summe zusammengekommen ist“, sagte Bottesch.

7950 Euro haben Unternehmer, Mitglieder und Bürger bislang gespendet. Vorab hatte die VR-Bank angekündigt, den Betrag um 20 Prozent zu erhöhen, sodass nun 9550 Euro an die Schützen übergeben werden konnten.

„Die nächsten Projekte stehen bereits in den Starlöchern“, sagte Björn Vogt, Marketingleiter und Koordinator der Plattform bei der VR-Bank, der alle Vereine im Geschäftsgebiet dazu ermuntern will, bei ihm ein gemeinnütziges Projekt vorzustellen.

Die Hörlkofener Hubertus-Schützen wollen durch den Umbau des 32 Jahre alten Schießstands auf elektronische Trefferanzeigen den Anforderungen des modernen Schießsports gerecht werden. Die Treffer können damit sofort auf einem Bildschirm angezeigt und damit auch live den Zuschauern übermittelt werden. Das erleichtert den Übungsleitern die Arbeit und erspart bei Wettkämpfen am Schluss die lästige Auswertung. So können zum Beispiel bei Rundenwettkämpfen die Ergebnisse unmittelbar mitverfolgt werden. Das sorgt für Spannung – nicht nur am Schießstand, sondern auch bei den wartenden Schützen in den Schützenstüberln.

Außerdem schafft die SG Hubertus damit die Voraussetzungen, Schülern ohne die bisher notwendige Altersbeschränkung an den Schießsport heranzuführen.

Weitere Zuschussanträge wurden bei der Gemeinde Wörth, dem Landkreis und dem Landesverband gestellt, die teilweise bereits bewilligt sind. Sobald auch vom Bayerischen Sportschützenbund Grünes Licht kommt, kann mit den Arbeiten begonnen werden. Dies, so hofft Bottesch, wird nach Ostern der Fall sein. Im Herbst kann die neue Saison dann im umgebauten Schießstand mit modernster Technik beginnen.

Gabriele Gams

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