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Auf dem bisherigen Standort der Wörther Wasserwachthütte soll bald ein Neubau entstehen. Die Aktiven haben dazu viele Ideen entwickelt (v. l.): Bürgermeister Thomas Gneißl, Carmen Siegl, Ortsgruppenchef Florian Siegl, Laura Siegl, Alicia Siegl, dahinter Markus Stimmer, Johanna Krippendorf, Livia Esdar, Michelle Meier, Yannik Novotny, Florian Wanderer und Franziska Kroll.

Hütte am Wörther Weiher rund 40 Jahre alt

Neues Heim für die Wasserwacht

Die Tage der Wasserwachthütte am Wörther Weiher sind gezählt. Der alte Holzbau hat inzwischen fast 40 Jahre auf dem Buckel – jetzt soll ein neues Gebäude entstehen. Im Gemeinderat präsentierte Ortsgruppenchef Florian Siegl die Ideen der Aktiven.

VON VRONI VOGEL

Wörth– Die Wörther Wasserwacht hat für den Neubau grundlegende Wünsche. Es soll ein funktionaler, barrierefreier Zweckbau werden, der sich gut in die Landschaft rund um den Weiher einfügt. Der Bau soll zudem an die aktuellen Raumerfordernisse angepasst und in ökologischer Holzkonstruktion errichtet werden. Eine ganzjährige Nutzung über eine frostfreie Bauweise soll möglich sein. Der Ersatzbau der bisherigen, rund 40 Jahre alten Hütte, soll auf dem bisherigen Standort entstehen. Bauherr ist die Gemeinde.

In engagierter Eigenarbeit haben die Aktiven viele Ideen entwickelt, die Siegl mit einer Powerpoint-Präsentation in der Gemeinderatssitzung vorstellte. In einem nächsten Schritt soll jetzt das Planungsbüro Lindner mit der Aufgabe betraut werden, wie es der Gemeinderat beschlossen hat. Außerdem will die Verwaltung grundsätzliche Bedingungen zum Vergaberecht klären – inwieweit Eigenleistung möglich ist und regionale Handwerker mit der Aufgabe betraut werden können. Die Wasserwacht möchte sich gern aktiv einbringen und das örtliche Handwerk einbinden.

Siegl präsentierte dem Gemeinderat als Ideenanstoß zwei Grundkonzepte: entweder die Verlängerung der Fläche in Richtung Parkplatz oder die Einplanung eines Dachgeschosses. Der Ortsgruppenchef erläuterte auch die Raumanforderungen: einen Sanitätsraum mit etwa 20 Quadratmetern, einen Wachraum mit Schulungsmöglichkeit von 20 bis 40 Quadratmetern, einen Geräteraum mit rund 50 Quadratmetern, eine einfache und funktionale Sanitäranlage mit WC und Dusche sowie Waschmöglichkeiten für das Equipment. Auch eine Küche und ein Lagerraum mit Trockenmöglichkeit für die nasse Ausrüstung stehen auf der Wunschliste.

Dem Wunsch der Badegäste will man entsprechen, dass die Sitzgelegenheiten rund um die Hütte erhalten bleiben. „Wir möchten uns nicht abschotten“, versicherte Siegl. Eine großzügige Veranda soll beibehalten werden. „Eine hohe Transparenz“ während der Bau- und Planungsphase sei sehr wichtig, um die Bevölkerung einzubeziehen. Vorstellbar sei der Einbau einer Photovoltaikanlage oder eines Gründachs.

Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) nannte die ehrenamtlich entwickelten Vorschläge „gut und lobenswert“. Er wies aber auch darauf hin, dass es für den Neubau keine Förderung gebe: „Wir stehen da ganz alleine.“ Gneißl sicherte die gemeindliche Unterstützung zu: „Wir versuchen, den Ball aufzunehmen.“ Die Ideen sollen in einer Arbeitsgruppe weiterdiskutiert werden. Die Hütte wurde bisher von der Wasserwacht über all die Jahre instand gehalten, wobei die Gemeinde das Material bereitstellte.

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