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Der neue Altar wurde von Kardinal Reinhard Marx (3. v. r.) eingeweiht. Auf dem mit Chrisam gesalbten Altar wurde Weihrauch entzündet. An der Messe wirkten auch Pfarrer Guy-Angelo Kangosa, Pater Slawo und Dekan Michael Bayer (ab 2. v. r.) mit.
Altarweihe Kardinal Marx Wörth
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Kardinal Reinhard Marx weihte den neuen Altar und trug sich auch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
Altarweihe Kardinal Marx Wörth
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Kardinal Reinhard Marx weihte den neuen Altar und trug sich auch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
Altarweihe Kardinal Marx Wörth
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Kardinal Reinhard Marx weihte den neuen Altar und trug sich auch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
Altarweihe Kardinal Marx Wörth
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Kardinal Reinhard Marx weihte den neuen Altar und trug sich auch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
Altarweihe Kardinal Marx Wörth
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Kardinal Reinhard Marx weihte den neuen Altar und trug sich auch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
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Kardinal Reinhard Marx weihte den neuen Altar und trug sich auch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
Altarweihe Kardinal Marx Wörth
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Kardinal Reinhard Marx weihte den neuen Altar und trug sich auch ins Goldene Buch der Gemeinde ein.

Symbol des Neubeginns nach Kirchenbrand 2016

Kardinal Marx weiht neuen Wörther Altar ein

Ein hoffnungsfrohes Symbol der Erneuerung nach dem Kirchenbrand am Ostersonntag 2016: Am Sonntagvormittag weihte Kardinal Reinhard Marx den neuen Altar in der Wörther Pfarrkirche St. Peter im sehr gut besuchten und feierlich gestalteten Festgottesdienst. Die Restaurierung des Gotteshauses, die gut drei Jahre lang gedauert hat, ist nun abgeschlossen.

VON VRONI VOGEL

Wörth – Der Kirchenbrand sei eine „mittlere Katastrophe“ gewesen. „Auch ich habe damals davon mitbekommen“, meinte der Kardinal rückblickend. Doch das Feuer habe nicht das letzte Wort behalten. Der neue Altar zeuge von einem grundsätzlichen Neubeginn. „Die Kirche muss weiterleben“, meinte der Erzbischof mit Blick auf die inneren Werte.

Es werde viel von der Krise der Kirche gesprochen. „Wir sind in einem besonderen Moment der Kirchengeschichte“, sagte Marx und appellierte, sich auf das Wesentliche zu besinnen: „Das Zentrum ist das Christusereignis.“ Es gebe Phasen der Krise, der Erneuerung und der Vertiefung. „Viele Menschen verschlafen die wichtigsten Momente.“ Doch es gelte, aufmerksam für das eigene Leben und die Geschichte Gottes zu sein.

Marx nahm die Altarweihe vor, die Bischöfen vorbehalten ist, besprengte den Altar mit Weihwasser und salbte ihn mit Chrisam. Anschließend wurde Weihrauch auf dem Altar verbrannt. Vergleichbar zur Himmelsleiter in der Bibelgeschichte von Jakob stelle der aufsteigende Rauch die Verbindung zu Gott her, erläuterte Marx. Als Mittelpunkt des katholischen Kirchenraums wurde der Altar zudem mit den Reliquien des Heiligen Benno von Meißen und des Seligen Otto von Freising versehen.

An der Festgottesdienstgestaltung wirkten Dekan Michael Bayer, der ehemalige Wörther Pfarrer Guy-Angelo Kangosa und der amtierende Pfarradministrator des Pfarrverbanes Walpertskirchen, Pater Slawomir Trzmielewski (Pater Slawo), mit. Letzterer bedankte sich bei allen, die an der Restaurierung der Kirche St. Peter beteiligt waren. Jetzt sei „ein bedeutsamer Zielpunkt“ des historisch einmaligen Ereignisses erreicht.

Vor der Messe wurde Marx auf dem Dorfplatz herzlich empfangen. Kirchenpfleger Stephan Schletter geleitete den Erzbischof zu den Mädchen und Buben der Kindertagesstätte St. Peter, die dem Kardinal ein Lied sangen und ihm Blumen überreichten. Anschließend trug sich Marx, flankiert von Gemeindechef Thomas Gneißl und Vizebürgermeisterin Ulla Dieckmann, in der Wörther Begegnungsstätte ins Goldene Buch der Gemeinde ein.

Beim Brand am Ostersonntag vor drei Jahren wurden vor allem die Raumschale, die Deckenbilder und der Hochaltar beschädigt. Das Altargemälde verbrannte vollständig. Der Altaraufsatz wurde teilweise zerstört. Mit der Innenrestaurierung wurden die Schäden behoben und das ursprüngliche Erscheinungsbild der Kirche wiederhergestellt. Die Sanierungskosten des Brandschadens in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro wurden von der Versicherung übernommen. Für weitere Sanierungsmaßnahmen im Innen- und Außenbereich sowie die Neugestaltung der liturgischen Orte wurden etwa 1,4 Millionen Euro investiert. Rund 95 Prozent davon trägt das Erzbischöfliche Ordinariat, den Rest die Pfarrei St. Peter.

Seit Mai 2018 fanden wieder Gottesdienste in der Kirche statt. Dabei wurde die Eucharistie je nach Stand der Restaurierungsarbeiten auf dem ebenfalls beschädigten und notdürftig in Stand gesetzten alten Volksaltar, dem Hochaltar oder einem Seitenaltar gefeiert. Jetzt ist die Sanierung vollendet.

Auf den Gottesdienst folgte ein Pfarrfest. Bei Kirchenführungen erfuhr man Wissenswertes zur Geschichte von St. Peter. Für die Kinder gab es eine eigene, auf sie abgestimmte Führung. Auch ein Orgelkonzert, das der ortsansässige Kirchenmusiker Robert Grüner gab, gehörte zum Programm.

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