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Im Kinderhaus Hörlkofen bleiben derzeit viele Plätze leer.

Über 30 Kinder in Quarantäne

Corona-Hotspot nahe München: Kinderhaus im Fokus der Behörden - nun werden Maßnahmen getroffen

  • Hans Moritz
    VonHans Moritz
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Der Landkreis Erding gilt als einer der Corona-Hotspots in Bayern. Vor allem das Kinderhaus in der Gemeinde Wörth steht im Mittelpunkt des Infektionsgeschehens.

Wörth - Die Gemeinde Wörth hat sich mit über einem Dutzend Infektionen in den vergangenen Tagen zu einem Corona-Hotspot im Landkreis Erding entwickelt. Im Fokus steht dabei das Kinderhaus in Hörlkofen. Mit einem Maßnahmenpaket soll das Infektionsgeschehen hier nun rasche eingedämmt worden.

Insgesamt mussten sich wegen positiver Fälle auf Anordnung des Gesundheitsamtes vier Mitarbeiter und 33 Kinder in Quarantäne begeben. Die Gemeinde als Träger, Kindergartenreferent Anton Erl und das Kinderhaus haben sich auf eine verbindliche Vorgehensweise verständigt. Das berichtet Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) im Gespräch mit dem Erdinger Anzeiger.

Corona-Hotspots in Bayern: In Wörth ist es das Kinderhaus

Seitens des Gesundheitsamtes erfolgte eine Testanordnung. Es gebe einen „gewissen Hotspot“, bestätigte Gneißl. Man habe ein „gemeinsam getragenes Commitment“ zur Eindämmung des Virus’ festgelegt, das auch dafür sorgen soll, den Betreuungsbetrieb aufrechterhalten zu können.

Ab dem heutigen Montag gelte der Beschluss des Bayerischen Kabinetts, dass sich nicht geimpftes Kita-Personal dreimal wöchentlich testen lassen müsse. Zusätzlich habe man mit dem Kinderhaus vereinbart, dass geimpftes und genesenes Personal zweimal wöchentlich freiwillige Selbsttests durchführt. Konsequenz sei auch beim Maskentragen unabdingbar.

Kinderhaus in Hörlkofen wird zum Corona-Hotspot: Maßnahmen geplant

Das offene pädagogische Konzept werde teilweise begrenzt, um eine Durchmischung der betreuten Kinder zu vermeiden, erläuterte Gneißl. Nach der Anordnung des Gesundheitsamtes benötigen Kinder und Personal ein negatives Testergebnis. Kinder, für die kein solches vorgelegt wird, und die nicht ohnehin als enge Kontaktpersonen eingestuft wurden, dürfen die Einrichtung in den kommenden zehn Tagen, gerechnet ab dem letzten möglichen Kontakt zu einer infizierten Person, nicht betreten“, so die Regelung. Es liegt an der Kita-Leitung, die Einhaltung dieser Regeln zu überwachen.

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