Der Kinogottesdienst in der Wörther Schule kam gut an. Zum Organisationsteam gehörten (hinten, v. l.) Miriam Kressierer, Regine Hofmann, Christine Knauer, Matthias Regenold, Lukas Rauscher, Daniel Hailer und Norbert Popp sowie (vorne, v. l.): Petra Schletter, Mandy Rieschick, Hannah Kressierer, Eva-Maria Stockheim, Mauro Tremmel und Bene Schabdach. Foto: Vogel

Besonderer Jugendgottesdienst

Kirche, Kino und Meer

Wörth – Jugendgottesdienst einmal anders: In die Aula der Wörther Ortererschule lud das Organisationsteam diesmal mit Live-Musik und Gesang zum Kinogottesdienst ein – eine Idee, die bei den Jugendlichen ankam. Entsprechend gut war der Gottesdienst auch besucht. „Wir haben jeden ins Boot geholt“, erzählte die Jugendseelsorgerin des Landkreises, Eva-Maria Stockheim.

Im Gottesdienst wurden zwei Ausschnitte aus der Tragikomödie „Vincent will Meer“ gezeigt. Das Road Movie erzählt vom jungen tourettekranken Vincent, der sich mit zwei Freunden auf eine Reise zum Meer begibt, auf der sie sich selbst begegnen und sich mit ihrer Freundschaft auseinandersetzen.

In der Messe sang der Junge Chor Wörth passende moderne Lieder, begleitet von Miriam Kressierer (Klavier), Felix Hupfer (Gitarre) und Markus Hofmann (Cajon). Die jungen Leute mussten diesmal ohne ihre Chorleiterin Regine Hofmann auskommen und meisterten diese Aufgabe gemeinschaftlich. Sie stimmten unter anderem das Lied „Hey, Soul Sister“ an, das auch im Film zu hören ist. Im szenischen Dialog beschäftigte man sich mit dem großen Thema „Bester Freund, beste Freundin“. Auch Fragen nach der eigenen Identität und der des Gegenübers wurden behandelt. Nach dem Gottesdienst konnte man den gesamten Film sehen.

Die Idee des Kinogottesdienstes hatte Pfarrgemeinderätin Petra Schletter von einem Workshop in Freising zu neuen pastoralen Konzepten mit nach Wörth gebracht. Der Kinogottesdienst war der dritte Jugendgottesdienst in Folge, der einmal jährlich gestaltet wird. Fürs nächste Jahr will man sich wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

Vroni Vogel

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